Ostalbprunksitzung

Ein grandioses Programm benötigt eine grandiose Vorbereitung. So begannen die ersten Aufbauten in der Sporthalle bereits am Donnerstag Nachmittag und endeten am Freitag kurz vor Beginn der Ostalbprunksitzung. Unter dem Motto: „Sternstunden der Ostalb“ bot sich dem Zuschauer ein fantastischer Abend, gefüllt mit Programmpunkten von verschiedenen Vereinen der Ostalb. Der Fanfarenzug der Haugga Narra Essingen begleitete den Einmarsch der Aktiven musikalisch. Zunftmeister Bastian Schenk übernahm die Begrüßung der Gäste und gab einen kurzen Rückblick über 44 Jahre NZU sowie den noch folgenden Veranstaltungen. Hierzu gehören die beiden  Rathausstürme in Aalen und Unterkochen, der Hemmedlodderumzug, die „30 Drunter und Drüber Party“ und ein Showtanzcontest, der am Samstag, 24. Februar, als eines der Highlights in diesem Jahr, stattfinden wird. Eine besondere Einladung gab es für die Narrenmesse, die wir am Sonntag, 11. Februar, 10.00 Uhr, in der Marienwallfahrtskirche wieder mit unserem Pfarrer Herrn Knoblauch feiern werden. Ein Hoch auf den Faschingsreigen der Ostalb, gab Landrat und Schirmherr Klaus Pavel zum Besten. Sitzungspräsident Hartmut Heldenmaier übernahm das Zepter und überließ dem Fanfarenzug der Haugga Narra die Bühne für den ersten Programmpunkt. Unter dem musikalischen Kommando von Zugführer Philipp Weller, konnte das Publikum auch Stücke wie „Rocking all over the World“ und „Highland Cathedral“ genießen. Die NZ Waldhausen zeigte einen Showtanz mit der Gruppe „Five Seasons“, unter dem Motto „Military“, der von Verena Grupp und Bettina Brunkhorst einstudiert worden war „Scheiß Pupertät“ – Valentin Hausmann hatte über Eltern, Schule und den Mädchen allerhand Interessantes zu erzählen. Vom Wandern, über Star Wars einem Heiratsantrag und anderen lustigen Ereignissen konnte er berichten und erntete dafür zahlreiche Lachsalven. Tanzmariechen Jessica, von den Schloßberger Burgnarren bezauberte danach das Publikum mit ihrem schönen Tanz. Einstudiert wurde dieser von den Trainerinnen Stefanie Holzner und Christine Kupfer. Dann erfreuten die Sauerbachnarren mit ihrer Prinzengarde, die von Karo Woldai trainiert wurde, das Publikum. Den nächsten Programmpunkt bot das „Katerballett“ der Fachsenfelder Naschkatza. Die Trainerin Beate Holz hatte einen „Puppentanz“ mit der Truppe einstudiert. Viel Beifall bekam die Prinzengarde der Faschingsgesellschaft Untergröningen bei ihrem Gardetanz zur Musik von „The Riddle.      Als dann bei Ausmarsch eine modere Version von „Bömischer Traum“ erklang, konnten sich die Zuschauer vor Begeisterung nicht mehr auf ihren Stühlen halten.                      Sportlich und perfekt zeigte das Männerballett des RCV Reichenbach, unter der Leitung von Bettina Steinacker, eine schöne Darbietung. Der Titel des Tanzes war „60´s Diner“. Die Prinzengarde der Lauchheimer Bettelsack Narren, unter der Leitung von Eva Wiederspohn wurde als nächster Programmpunkt auf die Bühne gebeten. Für fetzige Unterhaltung sorgen anschließend die Ruassgugga vom RCV Reichenbach. Angeführt von Gerhard Schiele gaben sie schöne Musikstücke zum Besten, die zum Mitklatschen und Singen animierten. Dass es in Grabbenhausen nur schöne Frauen gibt, bewiesen die Grabbaladies und ihre Trainerinnen Salome Lutz und Uli Maier, mit einem bunten Showtanz unter dem Motto „Jahrmarkt“ Danach folgte ein anmutiger Gardetanz der Krähengarde des FCV Ellwangen unter der Leitung von Isabel Trajanoski und Elena Beyer. „So lang mer no an Läba send“, sang Walter Hausmann von den Schlaggawäscher Oberkochen der direkt von einer Hüft-OP zu uns nach Unterkochen kam, um von seinen Erlebnissen im Krankenhaus und anderen lustigen Gegebenheiten zu erzählen. Hier wurden die Lachmuskeln mehr als strapaziert. Danach zeigten Mona Kolhep und Samantha Kissling mit ihrer Prinzengarde vom CV Grabbenhausen, einen Marschtanz. Den letzten Programmpunkt vor der zweiten Tanzpause gestalteten die Eichwaldgeischdr der NZ Waldhausen mit einem Maskentanz, voller akrobatischer Einlagen und schaurig schöner Musik. Die Herren der „NAPO Band“ aus Ellwangen, die schon vor Beginn der Veranstaltung ihren „Soundcheck“ durchgeführt  hatten, nützen die Tanzpause zum Aufbau ihrers Equipment. Dann folgten 20 Minuten Stimmung pur, denn nicht nur in der “ Schmiedstroaß“ ist bei denen was los. Von der Narrenzunft Neresheim traten die Tanzhexen mit einem tollen Tanz auf. Für die Musik und die Choreographie war Katja Bißle zuständig. Es folgte der Gardetanz der Limesgarde von den Pfahlheimer Limesnarren unter der Leitung von Ines Frosch und Manu Balzer. Im Anschluss daran konnte man den Showtanz der Blauweiß/Prinzengarde bewundern. Einstudiert wurde dieser von den Trainern Mara, Dini und Dennis. Den nächsten Programmpunkt gestalteten die Haugga Narra aus Essingen. Diesmal glänzten sie mit einem Gardetanz ihrer Prinzengarde. Die Trainerinnen waren Diana Gall und Tina Gruber. Auch die Aalener Fastnachtszunft  war mit ihrer Gruppe „Flying Carnevals“ vertreten, die auf ein Lady Gaga -Medley tanzten. Trainiert wurden die Tänzer von Nicole Kaufmann.  Die Fachsenfelder Schloßgugga, die am 11.11.2107 eine neue Kostümvorstellung hatten, spielten zum Schluss auf. Ihr Motto: Fachsenfeld und seine Guggenfabrik – abgeleitet von Charlie und die Schokoladenfabrik. Das Mottokostüm: Willy Wonka. Am Ende des Programms verabschiedeten sich  die Zunftmeister Bastian Schenk, Ingo Winter und Patrick Nemitz, sowie Zeremonienmeisterin Irma Schäfauer und Sitzungspräsident Hartmut Heldenmaier von Publikum.  Zunftmeisterin Heike Kaiser war leider erkrankt und konnte den Abend nicht miterleben. In den Tanzpausen und nach Programmende unterhielt die Tanzkapelle „Voyage“ alle Tanzfreudigen bis in den frühen Morgen.