Und dann war es wieder soweit: Unsere Lieblingstour am Rosenmontag startete pünktlich um 10.00 Uhr an der “Werkstatt an der Hochbrücke” in Aalen.

Zu den Klängen des Fanfarenzuges stürmte “ein Bus voll mit NZU´lern” in den Saal, in den auch gleichzeitig unsere größten Fans aus allen Richtungen strömten.

Voller Konzentration, um seinen Einsatz nicht zu verpassen, stand unser “Fanfarenzugnachwuchsmultitalent” Emil Schenk in der ersten Reihe. Zum Auftakt hatte er seine Trommel mitgebracht – am Nachmittag zeigte er beim Umzug in Pfahlheim, dass er mit der Fanfare ebenso gut mithalten konnte, und wurde so zum Publikumsliebling.

Nach einer kurzen Atempause mischten sich die Gardemädchen, unterstützt von den Maskengruppen unter die anwesenden Freunde. Eine bunte Polonaise schlängelte sich rhythmisch durch den ganzen Saal.

Mittendrin: Liesbeth, ehemalige Fanfarenzüglerin und Betreuerin in der Werkstatt am Albuch.

Mit unserem Narrenruf: Bärafanger, Bärafanger, hoi, hoi, hoi, bedankte sich Zunftmeister Bastian Schenk für den herzlichen Empfang und wünschte allen Fastnachtsbegeisterten einen schönen Rosenmontag.

Zum Abschied spielte der Fanfarenzug noch eine “Samba” zu der ordentlich getanzt oder geschunkelt wurde. Dann hieß es leider auch schon wieder “Abschied nehmen”.

Über die Straße – geradeaus, den Berg hinauf – und schon standen wir vor dem Alten- und Pflegeheim der Samariterstifung in Aalen. Nach einer kurzen Wartezeit marschierten wir ein.

Auch hier wurden wir bereits erwartet. Die Bewohner hatten sich in der Halle versammelt und klatschten mit dem Rhythmus der Musikstücke. So manches Lächeln huschte beim Anblick der hübschen Gardemädchen über die Gesichter. So viel Eleganz sieht man nicht alle Tage.

Vom naheliegenden, katholischen Kindergarten St. Maria waren wieder einige, lustig kostümierte Kinder zu Besuch.

Nach einer kurzen Begrüßung wurden wir zu einem fantastischen Imbiss eingeladen, den wir dankend annahmen.

Die anregenden Gespräche mit den Hausbewohnern waren leider nur kurz, denn eine weitere Station stand bereits auf dem Terminplan.

Unser nächster Halt galt dem Seniorenheim “St. Elisabeth”, das in herrlicher, sonniger Lage hoch über Aalen thront.

Auch hier waren einige bekannte Gesichter unter den Bewohnern zu erkennen. Menschen, die man zum Teil aus der Nachbarschaft kannte. Und schmerzlich rückte wieder ins Bewusstsein, wie schnell doch die Zeit vergehen kann.

Nach einem kurzen Spiel des Fanfarenzuges und der Begrüßung durch die Heimleiterin, wurden wir wieder mit kleinen Snacks und Getränken verwöhnt. Auch hier: Herzlichen Dank für die liebevolle Bewirtung.

Schnell fanden unsere Gardemädchen den Kontakt zu den Kindergartenkinder, die auch in diesem Jahr wieder vertreten waren.

Busfahrer Sven hatte Besuch von seinen Töchtern, die ihre Ferien hier in Aalen verbrachten und über´s Wochenende als Gäste ins “Bärenfanger-Häs”, geschlüpft waren.

Die nächste und letzte Station war die Werkstatt am Aalbuch.

Unser Zeitplan war leider schon etwas im Rückstand, so gab es nur einen kurzen Busstop und wir verzichteten auf einen Einmarsch in die Halle. Zwei Musikanten warteten schon ungeduldig auf dem Hof.

Schnell waren alle Mitarbeiter im Freien versammelt und schunkelten oder klatschten zur Fanfarenmusik.

Zum Abschied ließ Zunftmeister Basti unseren Narrenruf über das ganze Industriegebiet schallen – dann mussten wir wieder in den Bus steigen um noch in den Genuss einer kurzen Mittagspause zu kommen. Und im nächsten Jahr kommen wir garantiert wieder – versprochen!!!

Jeder pausierte auf seine Art, aber die meisten der NZU´ler verköstigten sich mit Gabi´s wohlschmeckender Narrensuppe.

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