Einige wenige Zuschauer hatten sich mittlerweile eingefunden – den meisten war es wohl zu nass. Zunftmeister Bastian Schenk gab das Startzeichen und schon rückten unsere Kanoniere mit scharfer Munition, vereint mit den Schützen der AFZ, an.

Schnell wurde nochmals “Nachgeladen” – dann gings es mit raschen Schritten auf´s Rathaus zu.

Die Verteidigung im “Gemeindetempel” war mehr als schwach – so kam was kommen musste: Das Rathausteam wurde bereits nach wenigen Augenblicken dem Narrengericht übergeben.

Die Kocherhexe Heidi und ihr Magier Härtsfeld Hubbe mussten sich ihre Missetaten von Ankläger Zunftmeister Bastian Schenk und Richter Hartmut dem Schrecklichen, anhören.

Das romantische “Grüß – Gott – Wegle” hätte sie in einen Radweg umfunktioniert, obwohl sie selber lieber Autofahren anstatt Radeln würde. Dies zeige sich an den vielen Knöllchen, die sie beim Falschparken schon erhalten habe. Auch würde sie Häuser verwechseln und ab und zu mal an der falschen Türe klingeln. Der Härtfeld Hubbe hätte für ein “stilles Örtchen” an der Kneippanlage sorgen sollen, versäumte es aber die Größe des Platzes zu beachten – so konnten wegen eines Astes, der nicht entfernt werden durfte, drei “Dixis” nicht platziert werden.

Da half keine Zauberkraft und keine Magie – das Rathaus wurde von den Narren übernommen und die Regierenden in den Keller verbannt. Nur das Urteil, das wollte der Richter nicht aussprechen, da es ja eh keinen Sinn hätte. Viel lieber wollte man bei dem schlechten Wetter gleich ins Rathaus gehen und dort ordentlich feiern.

Die meisten der Aktiven und Besucher, die hier abgebildet sind, waren bereits in´s beheizte Rathaus geflüchtet – nur der Fanfarenzug und einige wenige auswärtige Gäste hatten bis zum Schluss ausgeharrt.

Vielen Dank an Heidi, Hubert und das gesamte Team für die “Beherbergung” in eurem Rathaus. Wir freuen uns jedes Jahr, dass wir bei euch zu Gast sein dürfen – darauf drei kräftige Bärafanger, Bärafanger, hoi, hoi, hoi…

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