“Guten Morgen liebe NZU´ler, wir haben heute einen Gast an Bord bei unserer Ro-Mo-Tour. Wer es nicht weiß – dies ist Lars Reckermann – Chefredakteur der Schwäbischen Post und Gmünder Tagespost.

Als Gast bei den Bärenfangern aus Unterkochen durfte “Lars” einen Tag mit uns erleben. Zuerst wurde er in ein “Pulverteufel Häs” gesteckt, dann ordentlich mit Sekt getauft und für einen Tag als “Ehrenmitglied” bei uns aufgenommen. Hier wusste er noch nicht was ihn erwarten würde.

Unsere erste Tour führte uns zur Werkstätte an der Hochbrücke, wo wir erstmal sehr überrascht waren, dass so manches vertraute Gesicht in diesem Jahr fehlte. Hatte hier die Grippewelle gewütet? Nein, die Gruppe wurde geteilt und ein Teil unserer Freunde hatte eine neue Wirkungsstätte erhalten. Na da wollen wir doch später auch mal vorbei schauen!

Zu den Klängen des Fanfarenzugs durfte Sitzungspräsident Hartmut Heldenmaier mit einer flotten Tänzerin durch die Halle flitzen. Angeführt vom Fanfarenzug führte eine Polonaise durch den ganzen Saal.

Und mittendrin unser Lars, der offensichtlich jede Menge Spaß hatte.

Zunftmeister Bastian Schenk bedankte sich, dass wir in diesem schönen Haus immer wieder gerngesehene Gäste sein dürfen und ließ unseren Schlachtruf durch den Raum schallen. Danach fuhr uns Sven direkt zum Pflegeheim St. Elisabeth, denn von den Bewohnern und Pflegern des angrenzenden “Samariterstiftes” waren die meisten erkrankt.

Doch auch hier hatte die Krankheitswelle ihre Spuren hinterlassen. So zahlreich wie im letzten Jahr waren die Bewohner nicht vertreten. Ebenso erfuhren wir, dass Frau Heine auch erkrankt war. “Gute Besserung, liebe Frau Heine, im Namen der ganzen NZU”

Ein buntes Heer aus Cowboys, Prinzessinnen, Schmetterlingen, Zwergen, Schlümpfen und anderen einfallsreichen Verkleidungen präsentierte sich durch die Kinder des naheliegenden Kindergartens.

Zum Schluss ließ Basti wieder unseren Schlachtruf durch die Reihen schallen, ein letzter Samba wurde gespielt und schon führte uns unsere Tour zu nächsten Station – der Werkstätte am Aalbuch.

In Begleitung unserer ehemaligen FZ´lerin “Liesbeth” trafen wir dann die lieben Menschen, die wir am Morgen vermisst hatten. Hier in der Werkstätte am Aalbuch wo sie ihren neuen Wirkungskreis gefunden hatten, empfingen sie uns ganz herzlich.

Bevor wir wieder ausmarschierten, legte Martin eine kleine Fitnessrunde ein. Samba blasen und dabei noch strampeln… Das “Zwölfuhrmittagssüppchen” von Gabi hatte er sich jedenfalls damit redlich verdient

Ein schöner Brauch, die leckere Nudelsuppe von Gabi Flath – frisch vom Härtsfeld angeliefert – lernte nun auch unser Lars kennen. Irgendwie schien sein Gesicht von Stunde zu Stunde “bunter” zu werden.Und wie stand es mit der Spielfähigkeit des Fanfarenzuges für den Umzug in Schlossberg, am Nachmittag? Zur Not hätte unsere Liesbeth ihr Instrument im Auto gehabt. Es wäre nicht das Erste Mal gewesen, dass sie rettend als Bläser eingesprungen wäre.

Die kleine sonnige Pause war schnell vorüber – wir fuhren in Richtung Schlossberg. Mit dem Erreichen der Röttinger Höhe verließ uns dann auch die Sonne wieder und wir hofften auf gnädige “Schlossberger”, die mit einem “Aufwärmer” die Umzugsteilnehmer belohnen würden. Ob dies dann tatsächlich so eintraf und was man am Abend unter dem Motto “Wilder Westen” erlebte, kann man auf der Homepage des Fanfarenzuges erfahren.

fanfarenzug.baerenfanger.de/home.htm

Bericht Schwäpo

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