Die Saison neigte sich dem Ende und das Wetter war bis jetzt vorbildlich. Handschuhe mussten nicht unbedingt getragen werden und Regencapes blieben zuhause im Schrank. So auch am heutigen Rosenmontag, den 3. März 2014 – der Tag, den keiner von uns versäumen wollte.

Wie in jedem Jahr begannen wir unsere Tour bei den Beschäftigten der “Werkstätten an der Hochbrücke in Aalen”. Ein Ort an dem man wirklich wahre Freunde findet. Hier wurden wir mit Spannung erwartet und mit Liebe begrüßt – und jeder von uns nahm etwas davon wieder mit auf seinen weiteren Weg.

Keine Mühe hatte Zunftmeister Bastian Schenk mit unserem “Narrenruf” – der war hier schon längt bekannt und wurde freudig erwidert.

Und wer schmunzelte hier so nett im Hintergrund? Gastspielerin und ehemalige FZ´lerin Liesbeth ließ es sich nicht nehmen wieder einmal ihre alte Truppe zu unterstützen.

Leider waren wir im Zeitdruck und mussten uns von unseren Freuden verabschieden. Am Ende gab es wieder einmal viele Küsschen für den Webmaster – was ganz schön auf die Tränendrüse drückte.

Samariterstift Aalen

Kurz über die Straße, 50m den Berg hoch und schon befand man sich im Hof dieser Einrichtung. Ein Blick nach drinnen – eine ganz andere Welt erwartete uns hier. Da konnte man schon leicht ins Grübeln kommen.

Die Kinder und Erzieherinnen des naheliegenden Kindergartens waren mittlerweile eingetroffen und die musikalischen Bewohnerinnen saßen “spielbereit” am Eingangsbereich.

Gespielt wurde mit wenig “Schlagwerk” aber mit viel Herz und vor allem mit Hochachtung vor dem Alter.

Es folgte eine kleine Ansprache von Zunftmeister Bastian Schenk, der auch für die gute Bewirtung dankte, die uns jedes Mal hier im Hause zuteil wurde.

Danach fuhr unser Bus zum, so wunderschön sonnig über Aalen gelegenen, Pflegeheim St. Elisabeth.

St. Elisabeth

Die gute Faschingsstimmung war beim Einmarsch bereits zu spüren – und zur allgemeinen Überraschung präsentierten uns die Bewohner ihren hauseigenen Schlachtruf……

…in den wir alle gleich einstimmten und im Anschluss natürlich unser Bärafanger, Bärafanger, hoi, hoi hoi, erschallen ließen.

Angenehm überrascht war Zunftmeister Bastian Schenk als er auf eine jugendliche Moderatorin traf, die in diesem Jahr Heimleiterin Frau Heine hilfreich zur Seite stand.

“Bärige Aussichten” gab es für die Kindergartenkinder. Wer steckte im Bärenkostüm? Bruno – der Unterkochener Bär!

Bevor wir unsere Reise fortsetzten wurden wir alle noch reichlich mit Speis und Trank verwöhnt. Hmmm………einfach lecker! An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!!!

Die Uhr schlug fast zwölf als wir den Bus wieder bestiegen um zum Gentnerparkplatz zu fahren. Dort wartete, wie in jedem Jahr, bereits unsere gute Seele Gabi Flath mit ihrer leckeren “Rosenmontagssuppe”.

Mit Tellern und Löffeln bewaffnet versorgte Gabi liebevoll die hungrigen NZU´ler. Wer keinen Teller haben wollte löffelte die gute Suppe aus dem eigenen Becher – so konnte auch wirklich kein Tropfen daneben gehen.

Und alle wurden satt – alle, bis auf unseren Sonnenschein Emil – bei ihm blieb es diesmal noch bei er guten Milch – auch wenn er sich in alle Herzen lächelte! Schau mer mal im nächsten Jahr!

Weiter gings dann zum Umzug nach Pfahlheim und am Abend zur Rosenmontagstour des Fanfarenzuges unter dem Motto: “Sport”. Mit dabei war auch der berühmte 4er Bob aus Jamaika. Wer sich dafür interessiert einfach mal reinschauen bei Webmaster Martin Bolsinger unter:

www.fanfarenzug.baerenfanger.de/

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