30 Drunter und Drüber Party 2018

„Im neuen Gewand“ präsentierte sich die 30 D/D – Party in dieser Saison mit der längsten Bar Unterkochens, fetziger Guggenmusik und einer Kostümprämierung durch Zunftmeister Bastian Schenk.  

Unter dem Motto „NZU in Wonderland“ füllte sich die Festhalle mit einer Vielzahl von farbenprächtigen Kostümträgern. 

Zu heißen Rhythmen der  „Kocher – Fetza“  aus Aalen  rockte gleich zu Beginn der Veranstaltung eine  lange Polonaise über die Tanzfläche, vorbei an den  Stehtischen und den Sitzreihen.  Danach lud die Tanzkapelle „Sun n´ Fun“ zur ersten Tanzrunde ein. 

Die längste Bar Unterkochens, die mit leckeren Cocktails – mit und auch ohne Alkohol –  lockte,  war nicht nur zur“ Happy Hour“ gut besucht.

Der absolute Höhepunkt war die Kostümprämierung für Gruppen -und Einzelmottos.

Mehr Fotos unserer  30 d/d Party gibt es noch unter

https://www.facebook.com/charlisbilder/

zu sehen.

 

Rathaussturm Unterkochen 2018

Nach dem Hemedlodderumzug galt es nun das Rathaus in Unterkochen zu stürmen.  Doch so einfach gaben sich die Rathauschefin „d´Matziks Heidi“  und Bezirksamtsleiter „Härtsfeld Hubbe“ nicht geschlagen. Während des taktisch gut vorbereiteten Angriffs der NZU –  Kanoniere ,  in Kooperation mit den Schützen der AFZ, wurde das Rathaus mit Luftballons und Bonbonsalven verteidigt. Am Ende nützte die Gegenwehr nichts, denn nach wenigen Minuten wurden die beiden bereits dem Chefankläger und Zunftmeister Bastian Schenk vorgeführt. 

Danach zeigte Sitzungspräsident Hartmut Heldenmaier in seiner Funktion als  Richter „Hartmut der Schreckliche“ sämtliche Missetaten auf, die übers Jahr im Rathaus verbrochen worden waren. 

„Rathaussturm Unterkochen 2018“ weiterlesen

Hemedlodderumzug 2018

Pünktlich um 16.30 Uhr führte Zunftmeister Patrick Nemitz, der in die Rolle des legendären Narrenmüllers geschlüpft war, eine bunte Kinderschar in die Fachgeschäfte in Unterkochen. 

Mir dem Schlachtruf: „Horig, horig, horig isch dia Katz – ond wenn dia Katz net horig isch, dann fangt se keine Mäuse nicht“….  stürmten die kleinen Narren zuerst in die Marien Apotheke, danach zur  Bäckerei Hofmann, zur Bäckerei Gallus am vorderen Kirchberg und zum Schluss zur Metzgerei Heußler. 

Die Ausbeute: Gummibärchen, Brezeln, Kuchen und Würste. Hier musste kein Kind hungrig nach Hause gehen.  Vielen Dank an die beteiligten Unterkochener Fachgeschäfte, die durch ihre Spende diesen schönen Brauch aufrechterhalten. 

Rathaussturm in Aalen 2018

Das „Miteinander“ stand  im Vordergrund, als die Narrenzuft Bärenfanger, die Aktiven der  AFZ,  die Sauerbachnarren, die Ostalb Ruassgugga  und die Schützenkameradschaft Dewangen den Kampf mit der Aalener Obrigkeit aufnahmen.  Der gemeinsame Marsch vom Regenbaum bis zum Aalener Rathaus erfüllte die Straßen mit Kanonenschüssen und Musik.

Am Zielort angekommen, an dem sich bereits viele Interessierte versammelt hatten, gab es dann ein großes Staunen. Statt dem OB Thilo Rentschler wurde  der 1. Bürgermeister Wolfgang Steidle vor das Aalener Gericht geführt.  

Aber auch hier kannte Büttel Hansi Gässler keine Gnade. Die Obrigkeit wurde ihres Amtes enthoben und die Narrenschar zog frohlockend in das Rathaus ein.  Hier heizten zu Beginn die Ostalb Ruassguggen dem feiernden Volk ordentlich ein. Fröhlich wurde geschunkelt und mitgesungen.  Danach  folgte  ein  Auftritt der Grün-Weißen Garde der AFZ und eine musikalische Darbietung des Fanfarenzuges der Narrenzunft Bärenfanger, die trotz geringer Besetzung sehr gute  Stimmung verbreiteten.  Die Bärenfanger mussten den Ort dann leider verlassen.

Narrenmesse

Am Sonntag, 04. Februar fand in der Marienwallfahrtskirche Unterkochen der traditionelle Faschingsgottesdienst, unter Mitgestaltung der“ Narrenzuft Bärenfanger“ und dem Chor „Exodus“, aus Dorfmerkingen,  statt. Nach dem feierlichen Einzug der Narrenschar, angeführt von Fanfarenklängen, stimmte der Chor mit „Ihr seid das Salz der Erde“ in diese schöne Messfeier ein.

Mitorganisatorin Petra Balle las aus dem 1. Korintherbrief und Pfarrer Herrmann Knoblauch predigte eindrucksvoll in Reimform.  Nach den Fürbitten, vorgetragen von Mitgliedern verschiedener Gruppen, wurde die neue Fahne unserer Kanoniere feierlich geweiht. 

Mit dem Schlusslied „Heaven is a wonderful place“ beendet der Chor „Exodus“ den sehr gut besuchten Gottesdienst.  Zum Auszug spielte der Fanfarenzug das  Musikstück „Auernhofener“ .

 

Fastnachtsumzug

Wochen vor dem Umzug war die neue Umzugstrecke bereits in aller Munde. Der diesjährige Fastnachtsumzug sollte nicht mehr, wie in den Jahren zuvor, in der Dorfmitte starten, sondern in der Nähe der Sporthalle. Warum wir uns dazu entschlossen hatten? Alle Vorbereitungen und Aktivitäten an einem Ort würde uns viel Mühe und Zeit sparen. Das Problem, dass Gruppen am Kutschenweg wieder wenden und zur Dorfmitte zurückkehren, da hier kaum noch Zuschauer standen, war somit auch gelöst.
Eine weitere Neuerung in diesem Jahr: In der Festhalle wartete die längste Bar Unterkochens auf ihre Gäste, die sehr gut angenommen wurde. Für das leibliche Wohl war in gewohnter Weise in der Sporthalle mit Essen, Getränke, Kaffee und Kuchen gesorgt. Hier spielten im Laufe des Nachmittags Musikkapellen auf. Durch die milde Witterung blieben viele Faschingsbegeisterte vor der Sporthalle um sich an den Grillhütten zu versorgen. So war für jeden Besucher der optimale Platz zum Feiern garantiert.

Zunftmeisterempfang

Auch der Zunftmeisterempfang fand in dieser Saison einen neuen Platz. Ab 11.00 Uhr waren die Vorstände der verschiedenen Zünfte, die sich zum Faschingsumzug angemeldet hatten, in die Sporthalle  eingeladen worden. Hierzu wurde ein kleines Buffet  mit Häppchen, Brezeln und Getränken von den Mädels der Blauen Garde serviert. Zum Auftakt spielte der Fanfarenzug , danach folgten kurze Ansprachen durch Zunftmeister Bastian Schenk sowie der Ortsvorsteherin und Schirmherrin Heidi Matzik.  Grüße vom LWK wurden von  Brauchtümler Peter Bauer und Ehrenbrauchtumsrat und Bärenfanger  Rudi Jährling überbracht .  Danach wurden die geladen Gäste auf die Bühne gebeten  und bekamen  die Möglichkeit ihre Zunft vorzustellen.  

 

NZU Prunksitzung

 


Bei der diesjährigen Prunksitzung konnten, durch  das angrenzende, neue Baugebiet,  die Parkplätze vor der Halle nicht angefahren werden. Das befürchtete Chaos blieb aber aus, da man mit einer kleinen Wegstrecke genügend Parkmöglichkeit finden konnte.

Als Zeremonienmeisterin Irma Schäfauer , mit Unterstützung einer Glocke, die Gäste aufgefordert hatte, die Plätze einzunehmen, konnte der traditionelle Einmarsch der Aktiven pünktlich beginnen.

Zunftmeister Bastian Schenk begrüßte die Gäste mit einer kleinen Ansprache. 44 Jahre Narrenzunft, eine gelungene Ostalbprunksitzung, eine gut besuchte Prunksitzung  und für den kommenden  Tag ein Gaudiwurm mit neuer Umzugsstrecke. 

Nach einer Schunkelrunde durch die Stimmungskapelle „Voyage“, holten die Zunftmeister Patrick Nemitz und Ingo Winter  Schirmherrin und Ortsvorsteherin Heidi Matzik  ab, um sie zur  Bühne zu begleiten. Lobende Worte über das Faschingstreiben in Unterkochen …

Dann  übernahm Sitzungspräsident Hartmut Heldenmaier die Regie. Nach einer kurzen Begrüßung und dem Ausmarsch der Aktiven, der durch den Fanfarenzug musikalisch begleitet wurde, startete er den ersten Programmpunkt.

„Die Roten Flitzer“, unsere jüngste Garde, bestehend aus 14 Mädchen, tanzten herzerfrischend zu einem modernen „Dance Medley“ . Jessica Balle, Marie Gumbert, Amilie Blum, Nele Söllner, Zoe Winter, Amayah Varol, Kiara Kraus, Jule Meinzinger, Lana Lößnitz, Zoe Gebhard, Julia Wesiak, Anna Schenk, LIna Greiner und Joana Richter wirbelten gekonnt über die Bühne.  Trainiert wurden die kleinen Damen von Jessica Dietterle, Janina Lübsen und Saskia Murr. Betreut wurde die Gruppe von Sabrina Kraus.

Es folgte ein Brauchtumstanz der „Weinbergweibla“ des Faschings-und Brauchtumsverein Ohmenheim, die mit Hilfe eines  großen Transparents und einer kleinen Ansprache Glückwünsche zum Jubiläum überbrachten.
Trainiert wurde die Gruppe von Bea Trotzauer – Christian Trotzauer wurde als 1. und Sven Konrad als 2.  Vorstand genannt.

Dann kamen „Dia Zwoi“. Den ganzen Abend wurde gerätselt, wer da wohl auf die Bühne kommt. Dann wurde das Geheimnis gelüftet: Irma Schäfauer und Gisela Weiland trafen sich gemütlich zu einem kleinen Ratsch-und Tratschstündchen bei einem Gläschen Sekt. Zum Spiel „Mein rechter, rechter Platz ist leer, da wünsch ich mir den Thilo her…..wurde Karl Maier aufgefordert, da der OB eingeladen, aber nicht anwesend war. Und siehe da – es nütze was, denn nach der ersten Tanzpause schaffte er es doch noch. 
Dann wurde ausgiebig  über die Ehemänner hergezogen, wobei man am Ende doch feststellte, dass man die Herren trotzdem nicht hergeben würde.

Mit Hanna Schäffauer,  die nach einem „Pop Medley“ tanzte, betrat ein Tanzmariechen der Superlative  die Bühne. Worte können nicht beschreiben, wie perfekt, leichtfüßig und akrobatisch ihr Tanz wirkte und ihre  liebevolle Ausstrahlung mit Sicherheit  alle Männerherzen im Saal berührte. Trainiert wurde Hanna von unserer begabten und sehr geschätzten  Choreographin Jessica Lakey und von  Anja Bolsinger, die durch ihre hervorragenden Tanzkünste, auch als ehemaliges Tanzmariechen, bekannt wurde.

22 Jahre Männerballett – das musste mit einem Jubiläumstanz gefeiert werden. Die ehemaligen Aktiven Bruno Münch,  Matthias Weiland, Bernd Schäfauer, Andy Flath, Christian Heuler und Franzl Gockner sowie die Trainerin Heike Kaiser waren an diesem schönen  Rückblick noch einmal  mit dabei.
Erinnert wurde auch an die Trainerinnen, die in den letzten Jahren den Männern das „Tanzen beigebracht“ hatten.
Dies waren : 1996 – 2000 Elke Oberdorfer, Sandra Abele, Sarah Fischer und Angelika Hermann.
Gezeigt wurde ein Ausschnitt aus „Schwanensee“
2001-2007 : Anne Münch, Sabrina Kraus und Sonja Weißhaar.
Getanzt wurden Ausschnitte aus „Eine Reise um die Welt“ und „Gardetanz“.
2008-2012: Heike Kaiser und Carmen Müller.
Es folgten Ausschnitte aus: „Ein orientalischer Traum“ und „Can Can“
Mit“ Cinemagic“ unter der Leitung von  Heike Kaiser und Maren Schenk,   2013 -2018 ,  erfolgte der Höhepunkt des Rückblickes.
Angelehnt an die Rocky Horror Picture Show wirkten alle Mitglieder der Tanzbären beim großen Finale mit. „Let´s do the time warp again“  – auch bei Publikum standen  hier die Beine nicht mehr still.

Nach der Tanzpause war die Spannung sehr groß, denn die“ Goldie’s“, eine herausragende Akrobatik-Showgruppe der Sportakrobaten Röhlingen, hatte einen Gastauftritt in Unterkochen.  Aus Sicherheitsgründen musste die Bühne breiter sein als gewohnt und die Deckendekoration wurde ausgelassen.

Artikel aus der Schwäbischen Zeitung:

Die Showgruppe „Goldie’s“ des FC Röhlingen gehört zu den besten Gruppen bundesweit. Beim Bundesfinale des Wettbewerbs „Rendezvous der Besten“ in Worms sind die Röhlingerinnen erneut unter die 15 besten Gruppen in Deutschland gekommen und haben somit den Titel „DTB-Showgruppe 2015“ errungen. Die 15 Gruppen, die das Publikum und die Jury in Worms am stärksten begeistert hatten, wurden mit dem Prädikat „DTB-Showgruppe 2015“ ausgezeichnet und qualifizierten sich außerdem für die „Gym for Life Challenge“ – dem Showwettbewerb des Weltturnverbandes FIG, 2017 in Norwegen. Mit einer ausgezeichneten Leistung konnten die „Goldie’s“ mit ihrer in Worms viel umjubelten Performance „Nachtangst“ das höchste Prädikat „Hervorragend“ erreichen. Mit diesem Erfolg haben sich die Röhlinger „Goldie’s“ nun zum vierten Mal in Folge den Titel „DTB-Showgruppe“ gesichert.
 

Die Gründerin der Goldie’s und Trainerin, die hier hervorragende Arbeit  leistete, heißt „Tina Schäfer“.

 

Mittlerweile war Aalens OB Thilo Rentschler eingetroffen und hatte seinen rechten Platz, neben Alt-Ortsvorsteher Karl Maier, eingenommen. 
So kam er gerade zur rechten Zeit, um sich den Ratsch und Klatsch, den man in Unterkochen unbedingt wissen sollte, anzuhören. Claudia Gockner, Renate Lautscham, Kay Schlude-Minich und Franz – Josef  Gockner berichteten unverblümt über die Schandtaten, die übers Jahr  aufgedeckt  worden waren.
 
Angefangen über die Parkplatznot an der Sporthalle über das Klopapier, das eher einem Reibeisen gleiche, da die Stadt für sanftere Tücher kein Geld hätte.
Die Rebellenhochburg am Heulenberg, die das Radfahren an der Trasse verhindere, kam zur Sprache und die Planung eines Großkonzerts am Kocherursprung des Gefangenenchors  aus Unterkochen, der von Turbo-Thilo geleitet werde. Das Befahren von Aalen verschieden Geschwindigkeitszonen setzte Kenntnisse in Mengenlehre voraus…..und..und…und… Hier wurde nichts verschwiegen, denn ma „kanns net nur wissa -ma muas es wissa!

 

Mit Tanzmariechen Anna Schenk durften wir alle an einer Premiere teilnehmen. Ihren ersten Auftritt auf einer Bühne meisterte sie gekonnt  und mit einem strahlendem Lächeln, das sofort alle Herzen eroberte.  Eine kleine Unterstützung gab es von Tanzmariechen Hanna um den ersten Gang auf die Bühne etwas zu erleichtern.  Getanzt wurde nach Musik aus dem Film Frozen „Let it go“.  Die Trainerinnen waren Jessica Dietterle und Daniela Wiedmann.

Die Teddy Garde glänzte bereits beim Einmarsch durch den Mittelgang mit einer kleinen Einlage. Zu einem „Garde Medley“ tanzten Pia Greiner, Anna Knaus, Selina Donderer, Fabienne Balle, Ines Schmid, Cora Stieglitz, Sophie Möginger und Lara Maier,  die schon viel Tanzerfahrung mitbrachten, sicher und anmutig unter der  großen Begeisterung des Publikums.  Den Trainerinnen Stefanie Schäfauer und Daniela Wiedmann wurde von der Gruppe ganz herzlich für die gemeinsame und schöne Zeit und für die Mühe und Arbeit, die sie in das Training investierten,  gedankt und gleichzeitig auch verabschiedet. Auch Irma Schäfauer betreute dieses Jahr zum letzten Mal die Teddy Garde.

Walter Hausmann war mit seiner Bütt bereits am Freitag, anlässlich der  Ostalbprunksitzung, Gast in Unterkochen . Unter dem Motto: „So lang mer no am Läba send“… kommt er nach einer Hüft-OP direkt aus dem  Krankenhaus  auf die Bühne und erntet eine Lachsalve nach der anderen.   Einfach genial !!!

Unter dem Motto: „I love the 90ties“ startete die  Showtanzgruppe der Narrenzunft Bärenfanger „B-Xplosion“ ihre  12 minütige Darbietung  unter der Leitung von Sybille Ladenburger, Carolin Traub und Anja Weiland.  Professionelle  Akrobatik vermischt mit interessanter Hintergrundhandlung, Witz und Charme, vorgetragen und getanzt  von Georg Engelmann, Isabell Springer, Saskia Murr, Nadine Nemitz, Juliane Flath, Janina Lübsen, Stefanie Schäfauer, Andreas Flath,  Daniel Mock, Sybille Ladenburger, Anja Weiland, Anja Bolsinger, Jessica Dietterle, Sara Morgado, Carolin Traub, Denis Bach, Manuela Neher, Celine Hirsch, Jürgen Arnold, Manfred Breuer, Bernd Schäfauer, Franz Traub, Matthias Weiland, Gisela Weiland und Paul Lietzenmayer.

Nach der zweiten Tanzpause erfolgte der Einmarsch des Fanfarenzuges der Narrenzuft Bärenfanger zusammen mit dem Fanfarenzug aus Oberkochen. Als neue Zugführerin und mittlerweile schon sehr gut etabliert, führte Sabine Bolsinger hervorragend durch das anspruchsvolle Musikprogramm, das vorgetragen wurde.  Einmarschiert wurde zu einem Trommelsolo. Es folgten die Stücke: „Mailänder“, „Besancon“ und „Tiger Rag“.  Nach einer kleinen Verschnaufpause wurde ein neues Musikstück vorgetragen, das vom Fanfarenzug Oberkochen, in Kooperation beider Musikzüge,  in die Gruppe gebracht und zusammen einstudiert wurde. „Rivers of Babylon“, bekannt von der Gruppe Boney M. Während sich das gemeinsame Musizieren im letzten Jahr auf Fastnachtsumzüge und Familienfeiern beschränkte, arrangiert man sich seit Sommer 2017 auch bei gemeinsamen Bühnenauftritten. Die Entwicklung einer schönen Freundschaft begann .  

Der Fanfarenzug ist die einzige Gruppe, die  während der Prunksitzung nicht namentlich vorgestellt wird.  Es spielten für Sie:

Paradetrommel: Julia Jakobi, Christian Heuler, Patrick Nemitz und Jonas Lechner.
Landsknechttrommel: Susann Howedank, Leyla Der, Jonas Balle, Christian Nissen, Rainer Jäschke und Jürgen Steckbauer.
Horn: Lisa Weber-Riget, Manuela Neher und   Eva Maria Heldenmaier
Bass: Barbara Scheit und Franz – Josef Gockner
1. Stimme:  Sabine Bolsinger, Daniela Galic und Bekkie Kieninger
2. Stimme: Georg Balle, Pia Bolsinger, Nico David, Hartmut Heldenmaier, Hildegard Nahogyil, Karl Neher, Bastian Schenk, Vera Thierolf und Carolin Leder.
Fanfarenzug – Narrensamen: Emil Schenk 

Die Leitung der Gruppe hat Jürgen Steckbauer

Auf vielfachen Wunsch wurde als Zugabe eine Samba gespielt  – der Ausmarsch erfolgte zu den Klängen eines Boogie – Trommelschlag.

Als Schlafwandler betritt Franz Traub die Bühne zum sechzehnten und letzten Mal.  Was dem Franz im Schlaf so alles kommt  – da muss man echt staunen und lachen:  Donald Trump,  dessen geistiges Niveau seiner Frisur gleicht und die wie Stroh aussieht – die SPD, die nur noch Opposition sein will – Baugebiet Hungerbühl und seine Bauplätze, die nur noch nach Anzahl der Kinder vergeben werden, vom „Trassimismus“ und den Radhassern, dem Kombibad, die Bedeutung des Kürzels „OB“ ( ohne amtlichen Beruf )  und seine Sparmaßnahmen , die Erklärung des   Begriffes „Jamaika“  ( ja mei Karle )  und vieles mehr.  Man kann und will es nicht glauben. Lieber Franz – soll das wirklich das letzte Mal sein???  Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Zum zweiten Mal heute Abend auf der Bühne – das Männerballett die Tanzbären mit ihrem neune Tanz „Ägypten“. 
Für diesen Tanz gibt es keine Worte – den muss man gesehen haben. So schön, so perfekte  Choreografie, prächtige Kostüme, eine originell wirkende Dekoration und ein Flair, dass man als Zuschauer das Gefühl hat, man wäre mittendrin.   Einfach alles in allem eine gelungene Show!!! Als Frontmann Gerd Abele, der schon stehend als Pharao in die Halle getragen wird.  Drei Mumien von denen eine wirklich mehr als sportlich ist und die Tänzer, die hier sehr gut wirken – nicht nur zur Musik „Schüttel den Speck“ 

Es tanzten: Bastian Schenk, Alex Werner, Ingo Winter, Jürgen Arnold, Daniel Mock, Denis Herzberger, Patrick Nemitz, Georg Engelmann, Gerd Abele, Denis Bach, Christian Friedel, Jan Kuhl, Max Bolsinger, Florian Buberl, Kilian Heppel und Florian Gockner. Anstelle der erkrankten Timo Stitz und Raphael Behr tanzte Maren Schenk mit.

Die Trainerinnern sind Maren Schenk und Heike Kaiser. Betreut wurde die Gruppe von Lisa Volk und XinZi Wang.

Was wäre unsere Prunksitzung ohne unsere „Blaue Garde“. Es ist seit langer Zeit Tradition, dass die Mädels immer mit ihrem Tanz das Programm beenden.  in diesem Jahr tanzten Emelie Dobler, Saskia Murr, Hanna Schäffauer, Mia Schenk, Anja Bolsinger, Lee-Ann_Schurr, Jasmin Funk, Sara Morgado, Isabell Springer, Janina Lübsen, Daniela Wiedmann, Jessica Dietterle und Maren Arnold zu einem“ Schlager Medley“. Auch hier gab es schon beim besonderen  Einmarsch einen wahren Beifallsturm. Was man dann auf der Bühne beim Spagat zu sehen bekam, ließ so manchem Besucher den Atem stocken.  Der Tanz, wie immer perfekt, anmutig und von einer einzigartigen Leichtigkeit beseelt. 
In diesem Jahr zu erkennen die Handschrift von Jessica und Natascha Dietterle, die die Gruppe trainiert hatten. Juliane Flath war als Betreuerin aktiv.

Bevor die Tanzkapelle Voyage den Abend ausklingen ließ, verabschiedeten sich die Zunftmeister Bastian Schenk, Ingo Winter, Patrick Nemitz und Heike Kaiser sowie Zeremonienmeisterin Irma Schäfauer und Sitzungspräsident Hartmut Heldenmaier, vom Publikum.

Ostalbprunksitzung

Ein grandioses Programm benötigt eine grandiose Vorbereitung. So begannen die ersten Aufbauten in der Sporthalle bereits am Donnerstag Nachmittag und endeten am Freitag kurz vor Beginn der Ostalbprunksitzung. Unter dem Motto: „Sternstunden der Ostalb“ bot sich dem Zuschauer ein fantastischer Abend, gefüllt mit Programmpunkten von verschiedenen Vereinen der Ostalb.

Der Fanfarenzug der Haugga Narra Essingen begleitete den Einmarsch der Aktiven musikalisch. Zunftmeister Bastian Schenk übernahm die Begrüßung der Gäste und gab einen kurzen Rückblick über 44 Jahre NZU sowie den noch folgenden Veranstaltungen. Hierzu gehören die beiden  Rathausstürme in Aalen und Unterkochen, der Hemmedlodderumzug, die „30 Drunter und Drüber Party“ und ein Showtanzcontest, der am Samstag, 24. Februar, als eines der Highlights in diesem Jahr, stattfinden wird. Eine besondere Einladung gab es für die Narrenmesse, die wir am Sonntag, 11. Februar, 10.00 Uhr, in der Marienwallfahrtskirche wieder mit unserem Pfarrer Herrn Knoblauch feiern werden.

Ein Hoch auf den Faschingsreigen der Ostalb, gab Landrat und Schirmherr Klaus Pavel zum Besten.

Sitzungspräsident Hartmut Heldenmaier übernahm das Zepter und überließ dem Fanfarenzug der Haugga Narra die Bühne für den ersten Programmpunkt.
Unter dem musikalischen Kommando von Zugführer Philipp Weller, konnte das Publikum auch Stücke wie „Rocking all over the World“ und „Highland Cathedral“ genießen.

Die NZ Waldhausen zeigte einen Showtanz mit der Gruppe „Five Seasons“, unter dem Motto „Military“, der von Verena Grupp und Bettina Brunkhorst einstudiert worden war

„Scheiß Pupertät“ – Valentin Hausmann hatte über Eltern, Schule und den Mädchen allerhand Interessantes zu erzählen. Vom Wandern, über Star Wars einem Heiratsantrag und anderen lustigen Ereignissen konnte er berichten und erntete dafür zahlreiche Lachsalven.

Tanzmariechen Jessica, von den Schloßberger Burgnarren bezauberte danach das Publikum mit ihrem schönen Tanz. Einstudiert wurde dieser von den Trainerinnen Stefanie Holzner und Christine Kupfer.

Dann erfreuten die Sauerbachnarren mit ihrer Prinzengarde, die von Karo Woldai trainiert wurde, das Publikum.

Den nächsten Programmpunkt bot das „Katerballett“ der Fachsenfelder Naschkatza. Die Trainerin Beate Holz hatte einen „Puppentanz“ mit der Truppe einstudiert.

Viel Beifall bekam die Prinzengarde der Faschingsgesellschaft Untergröningen bei ihrem Gardetanz zur Musik von „The Riddle.      Als dann bei Ausmarsch eine modere Version von „Bömischer Traum“ erklang, konnten sich die Zuschauer vor Begeisterung nicht mehr auf ihren Stühlen halten.                     
Sportlich und perfekt zeigte das Männerballett des RCV Reichenbach, unter der Leitung von Bettina Steinacker, eine schöne Darbietung. Der Titel des Tanzes war „60´s Diner“.

Die Prinzengarde der Lauchheimer Bettelsack Narren, unter der Leitung von Eva Wiederspohn wurde als nächster Programmpunkt auf die Bühne gebeten.

Für fetzige Unterhaltung sorgen anschließend die Ruassgugga vom RCV Reichenbach. Angeführt von Gerhard Schiele gaben sie schöne Musikstücke zum Besten, die zum Mitklatschen und Singen animierten.

Dass es in Grabbenhausen nur schöne Frauen gibt, bewiesen die Grabbaladies und ihre Trainerinnen Salome Lutz und Uli Maier, mit einem bunten Showtanz unter dem Motto „Jahrmarkt“

Danach folgte ein anmutiger Gardetanz der Krähengarde des FCV Ellwangen unter der Leitung von Isabel Trajanoski und Elena Beyer.

„So lang mer no an Läba send“, sang Walter Hausmann von den Schlaggawäscher Oberkochen der direkt von einer Hüft-OP zu uns nach Unterkochen kam, um von seinen Erlebnissen im Krankenhaus und anderen lustigen Gegebenheiten zu erzählen. Hier wurden die Lachmuskeln mehr als strapaziert.

Danach zeigten Mona Kolhep und Samantha Kissling mit ihrer Prinzengarde vom CV Grabbenhausen, einen Marschtanz.

Den letzten Programmpunkt vor der zweiten Tanzpause gestalteten die Eichwaldgeischdr der NZ Waldhausen mit einem Maskentanz, voller akrobatischer Einlagen und schaurig schöner Musik.

Die Herren der „NAPO Band“ aus Ellwangen, die schon vor Beginn der Veranstaltung ihren „Soundcheck“ durchgeführt  hatten, nützen die Tanzpause zum Aufbau ihrers Equipment. Dann folgten 20 Minuten Stimmung pur, denn nicht nur in der “ Schmiedstroaß“ ist bei denen was los.

Von der Narrenzunft Neresheim traten die Tanzhexen mit einem tollen Tanz auf. Für die Musik und die Choreographie war Katja Bißle zuständig.

Es folgte der Gardetanz der Limesgarde von den Pfahlheimer Limesnarren unter der Leitung von Ines Frosch und Manu Balzer.

Im Anschluss daran konnte man den Showtanz der Blauweiß/Prinzengarde bewundern. Einstudiert wurde dieser von den Trainern Mara, Dini und Dennis.

Den nächsten Programmpunkt gestalteten die Haugga Narra aus Essingen. Diesmal glänzten sie mit einem Gardetanz ihrer Prinzengarde. Die Trainerinnen waren Diana Gall und Tina Gruber.

Auch die Aalener Fastnachtszunft  war mit ihrer Gruppe „Flying Carnevals“ vertreten, die auf ein Lady Gaga -Medley tanzten. Trainiert wurden die Tänzer von Nicole Kaufmann. 

Die Fachsenfelder Schloßgugga, die am 11.11.2107 eine neue Kostümvorstellung hatten, spielten zum Schluss auf. Ihr Motto: Fachsenfeld und seine Guggenfabrik – abgeleitet von Charlie und die Schokoladenfabrik. Das Mottokostüm: Willy Wonka.

Am Ende des Programms verabschiedeten sich  die Zunftmeister Bastian Schenk, Ingo Winter und Patrick Nemitz, sowie Zeremonienmeisterin Irma Schäfauer und Sitzungspräsident Hartmut Heldenmaier von Publikum.  Zunftmeisterin Heike Kaiser war leider erkrankt und konnte den Abend nicht miterleben.

In den Tanzpausen und nach Programmende unterhielt die Tanzkapelle „Voyage“ alle Tanzfreudigen bis in den frühen Morgen.

Narrenbaum stellen 2018

Nur zehn Minuten dauerte es, bis unser Narrenbaum an seinem neuen Bestimmungsort stand. Etwas schief, aber sicher verankert, fand er vor Unterkochens Sporthalle einen gut sichtbaren Platz. Zahlreiche Faschingsbegeisterte hatten sich zuvor versammelt um sich dieses Event nicht entgehen zu lassen. Wie auch in den letzten Jahren zuvor wurde die Zeremonie durch den Fanfarenzug musikalisch begleitet.
Zunftmeister Bastian Schenk hielt eine kurze Ansprache und stimmte unseren Narrenruf an. Ein guter Start in ein großes Fastnachtswochenende mit einer spektakulären Ostalbprunksitzung, einer eigenen Jubiläumsprunksitzung und einem großen Gaudiwurm, der sich in diesem Jahr auf eine andere Umzugsstrecke begeben wird.