Pulverteufel (Maskengruppe)

 

Unsere Maskengruppe  Pulverteufel existiert bereits seit 17 Jahren.
Es sind derzeit 25 Aktive zwischen 1-63 Jahren, davon 21 Maskenträger und 4 Kinder.
Um den Kontakt auch außerhalb der Saison nicht zu verlieren, treffen wir uns jeden 3.Mittwoch im Monat um Aktuelles zu besprechen.
Wir sind ein ziemlich lustiger Haufen und würden uns über jedes weitere Mitglied freuen.
Also los ihr Narren traut euch uns zu kontaktieren, bis dahin grüßen Euch die Pulverteufel mit drei kräftigen
Bärenfanger, Bärenfanger hoi hoi hoi !!!

Gruppenleiter / Kontakt

Michael Misiak
Isabella Winter  0151 172 363 93

Die Geschichte der Pulverteufel

 
Seit langen, langen Jahren schon hat sich im engen, grünen Ursprungstal des weißen Kochers der Quellgeist des Kochers gemütlich eingerichtet. Immer wieder mal besuchten ihn die Menschen, aber lange haben sie ihn nie belästigt.

In der Mitte des 16. jahrhunderts nun regte es sich mächtig am Ausgang des engen Ursprungstales. Männer sägten, hämmerten und störten die Ruhe des Quellgeistes. Dieser sah dem Treiben erbost, aber, da er den Menschen grundsätzlich zugeneigt war, doch friedlich zu. Es gab auch keinen Grund zu Grollen, den wie es schien, sollte eine Mühle am Kocherursprung erbaut werden.

Als aber nun die ersten Ladungen „Mehl“ angefahren wurden, da war der Quellgeist doch sehr erstaunt. Schwarz-graue Säcke, die dazu auch noch seltsam rochen, wurden zur Mühle gefahren. Und als er dann sah, was die Menschen da direkt auf seiner Haustür mahlen wollten, da packte ihn ein tiefer Zorn. Pulver – das Teufelszeug zum Sprengen und Schießen – wurde mit seinem Wasser hier gemahlen!

Seine Wut war so stark, das er vor Zorn grau-schwarz wurde. Er nahm sich vor, bei jeder Gelegenheit den Menschen, die so frevelhaft mit seinem Wasser umgingen, zu zeigen, was er davon hielt. Die Pulvermühle in Unterkochen wurde zum Spielball des Pulver-Teufels. Er zündelte bei jeder Gelegenheit in der Mühle und streckte mit jeder Explosion den Menschen seine rote Zunge heraus. So lange, bis die Pulvermahlerei im Kocherursprung aufgegeben wurde.

Seit dieser Zeit sitzt er wieder, halbwegs beruhigt, in seinem Tal. Manchmal noch hört man ihn, wenn man am Kocherursprung ruhig sitzt, grollen. Er wird aber keinem etwas tun, der in Frieden bei ihm rastet.

So sagen es die eingeweihten, alten Leut von Kocha………..
 
Danke an Josef Mayer für die Erzählung der Geschichte!