30 Drunter/Drüber 2011

Wer Fasching so wie in den “guten alten Zeiten” erleben möchte, der muss nach Unterkochen zur 30 Drunter/Drüber kommen. Markenzeichen: Einlass erst ab 18 Jahren, Tanzmusik mit “Sun `n Fun und abwechslungsreiche Programmpunkte.

Zunftmeister Bastian Schenk gab den Startschuss und stellte die Band, die zum ersten Mal in Unterkochen engagiert wurde, vor und begrüßte die Gäste mit unserem Schlachtruf. Es folgte die erste fetzige Tanzrunde. Die Tanzfläche füllte sich im Handumdrehen.

Die Ostalb Highländer Gugga fielen mit einem Überraschungsbesuch bei uns ein und heizten die Stimmung gewaltig an.

Danach durfte man die Showtanzgruppe” BB Xplosion” bewundern, die mit ihren akrobatischen Einlagen bereits die Gäste der Prunksitzung in ihren Bann gezogen hatte.

Und es gab ein Geburtstagskind zu beglückwünschen. Denise Mietsch von der “Blauen Garde” die auch beim Showtanz mitwirkte.

Dann kündigte Sitzungspräsident Hartmut Heldenmaier das Männerballett an, bei dem auch die Zunftmeister Bastian Schenk und Jürgen Müller mitwirkten.

Auftritt Männerballett – Hier gehts zum Video

Als letzter Programmpunkt waren die Ostalb Ruassgugga vorgesehen.

Zur Überraschung aller Anwesenden spielten die “Ostalb Ruassgugga” ein Geburtstagsständle für Fanfarenzugmitglied Kevin Fischer. Man hatte Mühe, in der Reihe der Gratulanten einen Platz zu bekommen.

Zwischen den Tanzrunden wurde wieder das beste Kostüm des Abends prämiert. Als Preis gab es eine Flasche Sekt gratis.

Bis in die frühen Morgenstunden “steppte der Bär” bei Tanz und guter Laune in Unterkochen. Die folgenden Fotos zeigen Ausschnitte eines gelungenen Abends.

Saisonauftakt 2011

Ganz gemütlich begann für die NZU-ler der Saisonstart. Man traf sich ab 17.30 Uhr auf dem Bauhof zu einem kleinen “Umtrunk”. So hatte man auch die Möglichkeit mit Mitgliedern der anderen Gruppen ausgiebig zu plaudern und Neuigkeiten auszutauschen.

Leider begann es dann zu regnen. Da für Baden-Würrtemberg eine Sturmwarnung vorlag, wurde schnell die Kanone startklar gemacht und der Fanfarenzug marschierte, den anderen Gruppen voran, mit schnellen Schritten zum Rathausplatz, wo trotz schlechter Witterung viele “Übriggebliebene” des Sankt Martins Ritt´s noch standen um die Bärenfanger zu erleben.

Der Adlerstadl hatte sich schnell gefüllt und es mussten noch Tische dazugestellt werden, um die Narrenschar mit ihren Gästen unterzubringen. Dann übernahmen unsere fünf neuen Zunftmeister die Regie. Souverän und kurzweilig führten sie durch das Programm.

Ortsvorsteher Karl Maier begrüßte die Anwesenden und überreichte den Vorständen eine kleine Spende. Danach konnte man zum ersten Mal unsere beiden Tanzmariechen, Hannah Schäffauer und Anja Bolsinger, bewundern. Da blieb so manchem NZU-ler sprichwörtlich die “Spucke weg”. Die beiden Mädels sind ein richtiges “Schmankerl”. Ihre Trainerinnen, Jessica Lakey, Anja Weiland und Katrin Theiss können wirklich stolz auf diese Leistung sein. Sie haben sehr viel Zeit investiert.

Die einzelnen Gruppen und ihre Gruppenleiter wurden vorgestellt.

Die “Roten Flitzer” mit ihren Trainerinnen Nadine Nemitz, Daniela Engelmann, Juliane Flath und Claudia Bocon.

Teddy-Garde Trainerinnen Katrin Theiss und Maren Heuler mit ihren Betreuerinnen Andrea Theiss und Eva Heldenmaier

Jessica Lakey und ihre Blaue Garde

Karl Neher, Jürgen Steckbauer mit zwei Neueinsteiger und “Mama” Ellen Maier

Heike Volk und Carmen Müller berichteten von ihrem Männerballett.

Die Maskengruppe Bärenfanger mit ihren Betreuern Sarah Fischer, Maren Schenk und Georg Engelmann.

Michaela Steckbauer und Zunftratspräsident Klaus Fischer stellvertretend für den Zunftrat

Matthias Weiland und Manfred Breuer, stellvertretend für Kanoniere und Marketenderinnen.

Michael Heuler und Claudia Willier, die heute leider nicht dabei sein konnte, mit den “neuen” Pulverteufel.

Und noch einmal Jessica Lakey mit Partnerin Anja Weiland, die auch die Showtanzgruppe trainieren.

Der Fanfarenzug spielte auf – danach gab es, wie in jedem Jahr, viele Mitglieder, die geehrt werden konnten.

Ordensverleihung

Auch in diesem Jahr durften wir wieder Ehrenbrauchtumsrat Rudi und Ehefrau Uschi Jährling bei uns begrüßen.

Bärafanger, Bärafanger hoi, hoi, hoi

Maskentaufe 2011

Fast schon gefühlte “frühlingshafte Temperaturen” herrschten an diesem wolkenverhangenen, aber trockenen Abend, als wir uns am Donnerstag, 06. Januar auf dem Rathausplatz trafen um traditionell unsere Maskentaufe zu zelebrieren.

Trotz der schlechten Straßenverhältnisse füllte sich der Rathausplatz im Nu mit NZU-lern, Zuschauer aus Unterkochen und Gästen aus den Nachbargemeinden.

Vier “trockene” Täuflinge, in Begleitung ihrer Paten, hörten den magischen Worten von Zunftmeister Bastian Schenk und Zunftmeisterin Heike Volk erfürchtig zu. Zunftschreiberin Manuela Lössnitz stellte die zukünftigen Maskenträger mit den jeweiligen Taufsprüchen vor, die ein wenig Einblick in das Leben der Täuflinge preisgaben

Als erster und mutigster Täufling trat “Bärenfanger” Georg Engelmann vor den Maskenmeister Bruno Münch, der mit Lehm die Zeremonie einleitete.

Es folgte die Taufe durch den Paten Tobias Kögel – danach gab es noch eine extra Portion Wasser aus den Händen der Zunftmeister, was den standhaften Bärenfanger nicht aus der Ruhe bringen konnte.

Still und angespannt harrte der zweite Täufling, Lukas Funk, aus und wartete geduldig auf die nasse Dusche von oben. Er soll seine Kameraden von den Pulverteufeln nicht vergessen, wenn er sich seinem zweiten Hobby, dem Fußball widmen würden, wurde ihm mit auf den Weg gegeben. Auch er erwies sich würdig ab der kommenden Saison das Häs zu tragen, das ihm Pate Remo Lautscham überreichte.

Nicht viel besser sollte es dem dritten Täufling Fabian Murr, hier mit seinem Paten Timo Lautscham, ergehen. Auch hier bleib kein trockener Fleck am Körper übrig. Wie ein Fels in der Brandung trotzte er tapfer den Wassermassen um anschließend sein Pulverteufelhäs in Empfang zu nehmen.

Danach wurde es spannend: Maren Schenk, vierter Täufling und Ehefrau von Zunftmeister Bastian, ahnte schon im Voraus, dass ihre Taufe “großzügig” ausfallen würde, da ihr Ehegatte sehr viel Taufwasser für sie vorbereitet hatte.

Mit moralischer Unterstützung von Taufpatin Sarah Fischer hielt Bärenfanger Maren den extremen Wassermassen tapfer stand. Rache ist süß! Ob Zunftmeister Bastian tatsächlich eine Woche lang nur Tütensuppen zum Lunch bekommt?

Es wurden getauft:

Taufsprüche

Fabian Murr (Pulverteufel ) Pate: Timo Lautscham Lukas Funk ( Pulverteufel ) Pate: Remo LautschamGeorg Engelmann ( Bärenfanger ) Pate: Tobias KögelMaren Schenk ( Bärenfanger ) Patin: Sarah Fischer

Anschließend luden die Zunftmeister alle NZU-ler, Gäste und Freunde des Brauchtums zum gemütlichen Beisammensein in den Gasthof Adler in Unterkochen ein.

Bei gutem Essen und Trinken gab es hier reichlich Gelegenheit zum Plaudern und zum Scherzen. Wohin man auch blickte, überall waren nur zufriedene Gesichter zu sehen – kurz gesagtEine gelungene Veranstaltung!!!

Auf alle folgenden Veranstaltungen und natürlich auf unser “super” Zunftmeisterteam

Drei kräftige Bärafanger, Bärafanger, hoi hoi hoi

Gardetreffen 2011

Am Sonntag, 09. Januar luden die “Haugga Narra” aus Essingen zum diesjährigen Gardetreffen ein.

Hier durften natürlich die Bärenfanger nicht fehlen. So konnte ein riesiger Fanclub die Damen von der “Blauen Garde”, der “Teddy Garde” und Tanzmariechen Anja Bolsinger lautstark unterstützen. Besonders Zunftmeister Bastian Schenk sorgte mit unserem Schlachtruf dafür, dass auch der letzte Zuschauer bemerkte, dass die Unterkochener anwesend waren.

Für Freude im Saal sorgte eine “Dergelgarde” aus Waldhausen, die aus Tänzer und Tänzerinnen von 4 bis 6 Jahren bestand. Die “Kleinen” waren sichtlich mit Freude bei der “Sache”, was ihnen sehr viel Beifall bescherte. Großes Lob an die Trainerin – eine wirklich gute Leistung!

Die Mädels der Blauen Garde bestachen durch ihre perfekten und schnellen Bewegungen zu flotter Musik. Wieder einmal hatte Trainerin Jessica Lakey die Zuschauer mit ihrer nicht alltäglichen Choreographie überrascht. Leider gab es technische Probleme mit unserer Kamera, weshalb die Auswahl der Fotos hier nicht so üppig ist.

Danach folgten die Mädels von Trainerin Katrin Theiss, die nun zum erstenmal als “Teddy Garde” vor´s Publikum traten. So sehr sie auch im Training lieber scherzen und lachen – auf der Bühne waren sie nicht wiederzuerkennen. Ein fast perfekter Tanz, der sehr viel Beifall erntete und durch Zunftmeister Bastian Schenk einen extra Schlachtruf folgen ließ!

Tanzmariechen Anja Bolsinger hätte wirklich keinen Grund zur Aufregung gehabt. Schön, anmutig und mit magischer Ausstrahlung zeigte sie sich an diesem Nachmittag. Leicht wie eine Feder wirbelte sie über die Bühne und erfreute das Publikum und Trainerinnen Jessica Lakey und Anja Weiland mit akrobatischen Einlagen.

Auch in diesem Jahr war unser “Bärenfanger-Garde-Fanclub” wieder sehr stark vertreten. Hier im Bild Anna – Maria, jüngster Fan mit Schwester Mia. Ob sie sich wohl schon die ersten Tanzschritte eingeprägt hat?

Prunksitzung 2011

Traditionelles Kartoffelschälen

Nachdem einige Mitglieder des Fanfarenzugs am Vormittag noch ein Ständle bei unserem Vereinsmitglied Helmut Witzmann gespielt hatten, traf sich anschließend das berühmte “Kartoffelschälteam” bei Steckbauers, um für die bevorstehende Prunksitzung den Kartoffelsalat vorzubereiten.

Für die “Feinarbeit” war unsere “Michi” zuständig – das Ergebnis war grandios! Kurz gesagt – einfach lecker!

Prunksitzung

Samstag 19. Februar 17.30 Uhr – alles ist bestens organisiert – die Gäste können Platz nehmen!

Ab 18.00 Uhr füllte sich die Halle. Man traf Bekannte, trank einen Begrüßungssekt und kam ins Gespräch.

Dann nahte Zeremonienmeisterin Ruth Schänzel und bat die Besucher ihre Plätze einzunehmen, damit das Programm pünktlich beginnen konnte.

Die Spannung war auf dem Höhepunkt, denn fünf neue Zunftmeister stellten sich vor. Nadine Nemitz, Julia Lössnitz, Heike Volk, Jürgen Müller und Bastian Schenk “fieberten” ihrer ersten Prunksitzung entgegen – und so mancher NZU-ler “fieberte” mit! Nachdem Zunftmeister Bastian die Anwesenden und die Ehrengäste begüßt hatte übernahm Sitzungspräsident Hartmut Heldenmaier die Regie und ließ die Aktiven einmarschieren.

Unser Ortsvorsteher und Schirmherr Karl Maier wurde von zwei Gardemädchen zur Bühne begleitet, wo er sich als Ritter von der Kocherburg präsentierte und das Publikum mit seinen Ideen zum Lachen brachte.

Rote Flitzer

Den ersten Programmpunkt übernahm die jüngste Garde der NZU, die “Roten Flitzer”. Aus den Reihen der Gäste konnte man Bezeichnungen von “süß” bis “herzig” hören – so beeindruckend tanzten sich die Mädchen in die Herzen der Zuschauer. Dementsprechend war der anschließende Beifall, zur Freude der Trainerinnen Juliane Flath, Nadine Nemitz, Claudia Bocon und Daniela Engelmann.

Franz Traub

Wenn man ihn braucht ist er sofort zur Stelle – auch wenn dies durch eine Programmverschiebung überraschend kam, für unseren Dorfpolizisten “Franz Traub”, der von Oberkochen wieder zurück nach Unterkochen gekehrt ist. Ob es sich um “Stuttgart 21”, “Mercatura oder unsere “Biggy aus Kocha`” handelte, wieder hier in seinem Revier wusste er allerhand Wissenswertes aus seinen Akten. Leider war sein Dienstplan mehr wie voll und er musste uns wieder verlassen!

Hexentanz

Ehrfürchtig still wurde es im Saal, als eine Schar von “Eichwaldgeister” aus Waldhausen” lautlos durch die Halle schlichen und auf der Bühne eine gespenstische Atmosphäre zauberten. Atemberaubende Akrobatik untermalt von geheimnisvoller Musik – da bekam man schon beinahe Gänsehaut. Wer schon das Vergnügen hatte, durch die “Sehschlitze” einer Maske hindurchzuschauen, kann sich vorstellen wie viel Kraft und Körperbeherrschung notwendig sind um solche Aktionen durchzuführen.

Spendenübergabe

Wie auch im letzten Jahr wurde der Betrag, der für Gastgeschenke bestimmt war, für einen wohltätigen Zweck gespendet. So konnte Georg Gärtner, vom Malteser Kinderhospizdienst, aus den Händen der Zunftmeister einen Scheck über 333,- Euro entgegennehmen.

Geburtstagskinder

Und wieder einmal hatten wir zwei Geburtstagskinder, denen wir gratulieren konnten – Tanzmariechen Anja Bolsinger und Uwe Flath vom Fanfarenzug.

Tanzmariechen Anja und Hanna

Ein Tanzmariechen in seinen Reihen zu haben ist schon eine Gnade für eine Narrenzunft. Wer gleich zwei begabte Tänzerinnen sehen möchte muss zur NZU kommen. Im letzten Jahr wurden sie angekündigt und jetzt sind sie da. Zur Musik von “Lord of the Dance”verzauberten sie ihr Publikum. Wer sie am Samstag versäumt hat ist selber schuld! Geburtstagskind Anja Bolsinger und Hanna Schäffauer – Fotos, die keinen Kommentar benötigen!!!

Herzlichen Glückwunsch an die Trainerinnen Katrin Theiss, Jessica Lakey und Anja Weiland für so eine perfekte Leistung.

Ratsch und Tratsch

Mit Spannung wurde der nächste Beitrag erwartet. Unterkochens Tratschweiber Renate Lautscham, Claudia Willier, Irma Schäffauer und Gisela Weiland wussten wieder allerhand in und um Aalens schönsten Stadtteil zu berichten. Wie immer nahmen die Damen kein Blatt vor den Mund – es wurde selbst die kleinste “Schandtat” aufgedeckt.

Teddy Garde

Dann marschierten bekannte Gesichter, die im letzten Jahr noch als “Rote Flitzer” auftraten, zum Titel “Barbara Streisand” auf die Bühne. Zur Musik von “Fame” sah man präzise Tanzschritte, gute Synchronisation, Ausstrahlung – kurz gesagt: Einfach Klasse und würdig den Namen “Teddy – Garde” zu tragen.

Großes Lob und eine kleine Anerkennung gab es nach dem Tanz an die Trainerinnen Katrin Theiss und Maren Heuler, sowie an die Betreuerinnen Andrea Theiss und Evi Heldenmaier.

Tanzpause mit den Flippers

Während der nächsten Tanzpause erwartete das Publikum ein besonders Schmankerl! Die Rathaus – Flippers waren an diesem Abend bei den Bärafanger zu Gast und spielten ihre schönsten und bekanntesten Lieder. Bei “Weine nicht kleine Eva” hatten sie sogar ihre eigene “Eva”alias Renate Lautscham, mitgebracht! Es spielten für unsere Gäste: Hubert Mahringer, Matze Ruthardt und unser Karl Maier.

Bronnweiler Weiber

Für zahlreiche Lachsalven sorgten dann die “Bronnweiler Weiber”. Ganz ohne Manuskript traten sie vor´s Publikum und trieben ihre Scherze mit den Anwesenden. Da blieb kein Auge trocken. Wer die Damen, die auch schon mehrmals im Fernsehen zu sehen waren, nicht kennt, dem sei gesagt, dass es sich hier um einen sogenannten Geheimtipp handelt!

Showtanz “BB Xplosion”

Eine “Welturaufführung” war der folgende Programmpunkt. Unter dem Namen “BB Xplosion” tanzten zum ersten Mal die Cheerleaders “Black Fire”, bekannt vom VFR – Aalen und die Mädchen der “Blauen Garde” zusammen auf einer Bühne. Angelehnt an “Sister Act” gelang ihnen mit “Flying Nuns” eine grandiose Darstellung, die neben erstklassigen tänzerischen Darbietungen auch atemberaubende Akrobatik zeigte. Einstudiert wurde der Tanz von Sybille Traub, Carolin Traub, Anja Weiland und wieder einmal Jessica Lakey!

Fanfarenzug

Ganz “außer der Reihe” betrat der Fanfarenzug den Saal. Während die Trommler von rechts neben der Bühne her kommend den ersten Ton angaben, stimmten die Bläser in ungewöhnlichem Rhythmus schreitend, im Mittelgang in die “Turmfanfare” ein, die dann nach einiger Zeit in den üblichen Marschschritt wechselte. Ebenso neu war auch der “Tannenburg Swing”, der wieder einmal von Zugführer Karl Neher komponiert und in langer Feinarbeit für die verschiedenen Stimmen ausgearbeitet war. Man bedenke, dass es sich hier um “Naturtonfanfaren” handelt und so nicht alle gewünschten Töne zur Verfügung stehen.

Am Schluss wurde noch der heissgeliebte “Samba” gespielt – der absolute Klassiker unter den Fanfarenstücken. Zweite Zugführerin ist Zunftmeisterin Jule Lößnitz – die Gruppenleitung liegt in den Händen von Jürgen Steckbauer.

Tanzmariechen Anja Bolsinger

Nach einer weiteren Tanzpause konnte unser Tanzmariechen Anja Bolsinger noch einmal ihre tänzerische Begabung präsentieren. Zur Musik eines “Pop-Medleys” zeigte Anja nicht nur eine beschwingte, tadellose Darbietung mit vielen akrobatischen Einlagen sondern auch eine anmutige Austrahlung, wie man es nicht alles Tage zu sehen bekommt. Wer die Trainer kennt braucht sich nicht zu wundern. Jessica Lakey und Anja Weiland haben hierfür im letzten Jahr hart gearbeitet und dürfen sich nun mit Anja freuen!

NZU Tanzbären

Danach betraten zwei noble Herren mit Aktenkoffer und Sonnenbrille den Saal und heizten dem Publikum mit fetziger Musik mächtig ein, bis sie von charmanten, hüftschwingenden Tänzerinnen mit etwas Nachdruck zum Verlassen der Bühne gebracht wurde. Heftiger Beifall und anerkennende Pfiffe ertönten beim anschließenend Can Can, bei dem die Damen ihre Röcke elegant hoben und die schönen Beine zur Geltung brachten.

Wieder einmal hatten die Trainerinnen Carmen Müller und Heike Volk durch eine hervorragende Idee und Choreographie die Gäste sowie die Vereinsmitglieder scharenweise zum Schmunzeln gebracht. Vielen Dank auch an Michaela Steckbauer und Traudl Walther für ihre Unterstützung beim Nähen der Kostüme!

Überraschungstanz der Trainerinnen

Um nach Außen zu zeigen, wie gut man sich verstehen kann, haben sich die Trainerinnen und eine Betreuerin der Tanzgruppen entschlossen, eine gemeinsame Aktion durchzuführen. Es blieb nicht viel Zeit zum Üben, hatte doch jeder noch seine Gruppe im Vordergrund. Altersmäßig war man gut gemischt – zwei Generationen waren hier vertreten und das Ergebnis konnte sich durchaus sehen lassen. Der Tanz der Trainerinnen zur Musik” Bailando”, der von Jessica Lakey ins Leben gerufen wurde und zu dem jeder der Damen etwas beigetragen hatte, erntete viel Beifall und bereitete vor allem den Mitwirkenden viel Spass – eine sehr gute Zusammenarbeit untereinander ließ sich hier bestens erkennen!

Es tanzten die Trainerinnen der “Roten Flitzer”, der “Teddy Garde”, der “Blauen Garde” und “Tanzmariechen”, des Männerballetts und des Showtanzes “BB Xplosion” – jede Gruppe durch eigene T-Shirt´s erkennbar.

Hier gehts zum Video

Blaue Garde

Und dann nahte der letzte Höhepunkt des Abends. Keine Blaue Garde??? Aber natürlich haben wir eine Blaue Garde!!! und die tanzte absolut spitzenmäßig! Es waren dieselben Mädchen, die im letzten Jahr bereits als “Teddy Garde” tosenden Beifall ernteten und sie bekamen in diesem Jahr noch mehr. Mit der Musik “Teenie Mix” rundeten sie das Programm der diesjährigen Prunksitzung erfolgreich ab und gaben damit dem Abend einen schönen Ausklang. Und wieder fiel der Name Jessica Lakey, ein absolutes Trainertalent, das diese Mädchen in so eine Top-Form gebracht hat.

Abschluss

Bevor sich die Zunftmeister beim Publikum und allen Helfern bedanken und das Programm beenden konnten , kamen wir unseren fünf guten Seelen zuvor. Stellvertretend für die Mitglieder der NZU wurde jedem von ihnen als kleine Geste des Dankes ein Blumenstrauß überreicht. Vielen Dank! Heike, Nadine, Jule, Jürgen und Basti Vielen Dank, dass Ihr dieses Amt übernommen habt Vielen Dank für die Mühe, die ihr hattet und die Kritik, die ihr einstecken musstet Vielen Dank an Euch, dass ihr es so gut versteht den Verein zusammenzuhalten! Darauf drei mal Baräfanger, Bärafanger, hoi, hoi, hoi

Ausklang

Für Stimmung sorgte unsere Tanzkapelle “Golden Island”, die uns bereits in den Tanzpausen und zu einigen Programmpunkten musikalisch begleitete. Und hier noch einige Ausschnitte eines gelungenen Abends….

Zunftmeisterempfang 2011

Sonntagmorgen 20. Februar 10.00 Uhr trafen wir uns zum Zunftmeisterempfang im Rathaus in Unterkochen. Noch angeregt über den schönen Verlauf der gestrigen Prunksitzung plauderte man fröhlich bei einem Gläschen Saft oder Sekt, und einer Butterbrezel.

Die ersten Gäste waren bereits eingetroffen.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Zunftmeisterinnen Jule Lößnitz und Nadine Nemitz ergriff Ortsvorsteher Karl Maier das Wort. Er lobte den gelungenen Generationenwechsel innerhalb der Vorstandschaft der NZU und überbrachte eine kleine Spende. Wie auch in den vergangenen Jahren hatte er “gutes Wetter” bestellt.

Danach stellten sich die einzelnen Zünfte mit dem jeweiligen Schlachtruf vor und überreichten den beiden Damen ein kleines Gastgeschenk.

Nicht nur als Vertreter des LWK´s , sondern auch als guter Freund der Bärenfanger, war auch Ehrenbrauchtumsrat Rudi Jährling zu Gast an diesem Morgen. Er überbrachte Grüße und wünschte allen Teilnehmern einen schönen Umzug und noch eine “glückseelige Fasnet”.

Zum Abschluss spielte der Fanfarenzug noch ein Stück, dann wurde zur Stärkung unsere berühmte NZU-Gulaschsuppe serviert.

Narrenbaumstellen 2011

Nachdem alle ausreichend gestärkt waren, traf man sich vor dem Rauthaus, um das Aufstellen des Narrenbaumes tatkräftig zu unterstützen.

Für die Organisation dieses Ereignisses war Zunftmeister Bastian Schenk zuständig. Ein kurzer Blick rundum – musikalische Unterstützung hatte sich bereits eingefunden.

Die Ostalb – Highländer – Gugga und die Lochamer Burgtroll – Gugga standen für ihren Einsatz schon bereit und leiteten die Zeremonie musikalisch ein.

Ehrenzunftratspräsidentin Traudl Walther sorgte für´s leibliche Wohl aller Anwesenden und Ortsvorsteher Karl Maier überlegte erfolgreich, wo er helfend eingreifen konnte.

Dann nahten junge dynamische Maskenträger, die zum Erstaunen aller Zuschauer den Baum blitzschnell nach oben hievten. Jungs, ihr seid spitze!!!

Guggenmusik vom Feinsten von “KaniBale”, einer Gruppe aus der Schweiz, erfreute nicht nur die zahlreichen Zuschauer, die sich mittlerweile auf dem Rathausplatz eingefunden hatten, sondern auch die Aktiven der Narrenzunft..

Umzug 2011

Und dann war es wieder soweit: Am Sonntag, 20. 02. 2011 standen unsere Gruppen pünktlich um 13.31 Uhr am Aufstellungsplatz zum Abmarsch bereit. Nach dem ersten Kanonenschuss setzte sich der lange, schöne und interessante Gaudiwurm, in Richtung Sporthalle, in Bewegung.

Vielen Dank an alle fleißigen Helfer, – auch diejenigen, die hier auf keinem der Fotos abgebildet sind – an den Ständen, in der Küche, in der Halle, auf der Straße vor, während und nach des Umzuges, beim Auf-und Abbau u.s.w. Vielen Dank für eure Mithilfe Vielen Dank auch unserem Zunftmeisterteam. Ihr seid wirklich einsame Spitze!!! Auf Euch Alle 3 x Bärafanger, Bärafanger hoi, hoi, hoi

Rathausstürme 2011

Um 14.30 Uhr trafen wir uns mit unseren Freunden von der AFZ und den Schützenkameraden aus Dewangen, um gemeinsam das Aalener Rathaus einzunehmen. Die Gruppen wurden strategisch geordnet – dann stürmten die Schützen mit Gewehren und die Kanoniere mit schwerem Geschütz voran.

Schnell war klar, dass die Abwehr vom Rathaus nicht lange andauern konnte. Anscheinend war der hohen Obrigkeit die Munition ausgegangen, da nach den wenigen Gewehrschüssen, die erfolglos auf die stürmende Meute fielen, nur noch Bonbons auf die Angreifer prasselten. Diese trafen zwar einige Bärenfanger hart am Kopf – zum Glück sind in Unterkochen die “Schädel” nicht aus Watte! Und so wurde nach kurzer Zeit eine weiße Fahne sichtbar!

Während der Aalener “Büttel” Hansi Gässler die Anklageschrift verlas um den “Langen Martin” anschließend von “Kanzler Roland” verurteilen zu lassen, genossen die Mitlieder der AFZ und der Bärenfanger sichtlich den Triumpf! Im Rathaus waren bereits die ersten Vorkehrungen zur anschließenden Siegesfeier voll im Gange. Es folgten dann schöne Auftritte der “Ostalb Ruassgugga”, der “Grün-Weißen-Garde” und natürlich unseres Fanfarenzugs.

Nachdem der Fanfarenzug sein erstes Stück gespielt hatte, wurden die Kanoniere und die Zunftmeister auf die Bühne gebeten. Hansi Gässler, der hier im Rathaus Regie führte, lobte den Einsatz unserer “Kampftruppe” und begrüßte das neue Zunftmeister-Team. Jeder bekam noch einen Original AFZ-Orden überreicht, danach wurde der “Tannenburg – Swing” den zahlreichen Zuschauern präsentiert.

Der Bus holte uns pünktlich um 16.15 Uhr ab und brachte uns nach Unterkochen zum Hemmedlodderumzug.

Kinderhemmedlodderumzug

Horig, horig, horig isch die Katz. Eine hübsche, junge “Narrenmüllerin”, Zunftmeisterin Nadine Nemitz, erwartete um 16.30 Uhr Unterkochens Kinder zum Hemmedlodderzumzug. Zusammen mit der großen Kinderschar besuchte sie nach altem Brauch einige Geschäfte in Unterkochen. In diesem Jahr ging es zur Marienapotheke, in die neueröffnete Bäckerei und “Cafe Schaum”, Mezgerei Rall-Kegreiss und Bäckerei Gentner.

Wie auch in den vergangenen Jahren waren Narrenmüllerin und Kinder herzlich willkommen und liebevoll mit Backwerk, Süßem und Würstchen versorgt. Vielen Dank an die Unterkochener Geschäfte, dass dieser schöne, alte Brauch mit ihrer Hilfe aufrechterhalten werden kann.

Sturm auf´s Rathaus in Unterkochen

Mittlerweile hatten sich schon viele Zuschauer auf dem Rathausplatz versammelt – ein guter Zeitpunkt für einen Angriff!

Oh oh – Karle – da gab´s für dich und deine Mannen keine Chance! Sogar eine Abordnung aus Aalen kam zur Unterstützung nach Unterkochen.

Trotz heftiger Gegenwehr drangen unsere Kanoniere und ihre Helfer in das Rathaus und beförderten den “Roten Karle” und den “Härtsfeld-Hubbe” hinaus auf den Rathausplatz, wo bereits die Unterkochener Bevölkerung wartete. Zunftmeister Bastian Schenk zählte einige der Missetaten auf, die hier in diesem Gebäude verbrochen wurden. Danach blieb dem Schultes nichts anderes übrig, als die Narrenschar ins Rathaus zu lassen.

Hier gab es zuerst einen Sektempfang – so wie in alten Zeiten – und eine kleine Stärkung. Dann entschloss sich Zunftmeister Basti den Missetätern noch eine Chance zu geben. Ein kleines “Narrenzunftquiz”, bei dem man Punkte sammeln konnte, sollte den beiden die Schmach etwas erträglicher machen. Wie hoch ist der Beitrag für einen aktiven Bärenfanger? Aus wie vielen Gruppen besteht die NZU? Wie weit ist das Rathaus in Unterkochen von dem kleineren Rathaus in Aalen entfernt? …u.s.w.

Es kam wie es kommen musste: Die Punkte reichten leider nicht aus und damit war das Schicksal der beiden besiegelt! Da half auch das vorliegende Bewerbungsschreiben von Marin Gerlach nichts, das in Unterkochen beim Karle eingegangen war.

Von den Zunftmeistern gab es auf dieses Ergebnis drei mal Bärenfanger, Bärenfanger – hoi, hoi hoi, für die Aalener Gäste drei Meck Meck – ahoi!, für unsere Freunde aus Oberkochen dreimal Schlagg – hoi! vom Fanfarenzug einen Tannenburg-Swing und für die Anwesenden …

…einen schwungvollen Samba zum “Mitmachen”. Sieht doch gar nicht so schlecht aus!!!

Im Rathaus kehrte noch lange keine Ruhe ein, auch wenn ein Teil der NZU-ler wegen eines Abendauftrittes leider vorzeitig gehen musste. Die gute Stimmung war einfach grandios und der sich im Ruhestand befindliche ehrenwerte Richter “Hartmut der Schreckliche” überlegte sich, ob er im kommenden Jahr ein besonderes Auge auf die Geschehnisse in diesem Haus legen und gegebenenfalls seine Richterrobe wieder hervorholen werde! “Schau mer mal”!

Rosenmontag 2011

Werkstatt an der Hochbrücke in Aalen

Rosenmontag, 10.00 Uhr – wir standen pünktlich und mit Spannung vor der Behinderten Werkstätte in Aalen. Genauso freudig wurden wir auch erwartet – so wie in den vergangenen Jahren.

Der Fanfarenzug wurde sofort musikalisch unterstützt und die Gemeinschaftsproduktion hörte sich gar nicht schlecht an!

Da blieben die Füße nicht mehr still. Zuerst wurde noch auf der Stelle getanzt – dann bewegte sich ein kleiner Gaudiwurm durch den Saal, der ganz schnell zu einer langen Schlange mutierte. Zugführerin Jule bekam Konkurrenz von einer netten Marienkäferdame.

Zunftmeister Bastian Schenk, mittlerweile berühmt-berüchtigt für seinen Bärenfangerschlachtruf , legte sich voll ins Zeug und ließ den ganzen Saal erbeben. Das Hoi, hoi, hoi kam dann auch sehr spontan – schließlich kennt man unseren Schlachtruf schon seit einiger Zeit.

Die Dame im linken, unteren Bild musste den Chef vertreten, der an diesem Tag nicht im Hause war. Der Fanfarenzug spielte noch einen flotten Samba, dann mussten wir leider auch schon wieder weiter ziehen.

Samariterstift – Pflegeabteilung

Nur wenige Schritte und das nächste Ziel war erreicht – die Pflegeabteilung vom Samariterstift.

Hier konnte man schon etwas nachdenklich werden – eines Tages werden wir uns alle in dieser Altersklasse befinden. Und dann???

Basti übernahm wieder die Regie und beim Schlachtruf wurde die Stimme schon rauher – die Saison begann ihre Spuren zu hinterlassen. Heimleiter Christoph Rohlik bedankte sich für unser Kommen und spendierte eine Runde Sekt, worüber wir sehr dankbar waren.

Aus der Nachbarschaft waren wieder die Kinder mit ihren Erzieherinnen vom Kindergarten St. Maria zu Besuch. Hier treffen Generationen aufeinander. Die Dame im mittleren Bild ist bereits 102 Jahre alt und schien sehr zufrieden zu sein.

und weiter ging´s mit dem Bus zum…

Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth im Grauleshof

Unser Busfahrer Sven, der uns auch in dieser Saison wieder begleitete, brachte uns sicher zum Grauleshof. Hier wehte ein rauher Wind und wir waren froh ins Warme zu kommen. Dort erwartete uns auch ein sehr herzlicher Empfang.

Auch hier waren ebenfalls die Kindergartenkinder aus der Nachbarschaft zu Besuch und die freuten sich, als sie ihre Erzieherin Jessica Lakey mit ihrer “Blauen Garde” sahen.

Frau Heine, die Leiterin von St. Elisabeth wagte sich freudig an unseren Schlachtruf und bekam sofort ein Rüge erteilt – sie konnte ja nicht wissen, dass es Bärafanger und nicht Bärenfanger heißt. Humorvoll versuchte sie es nochmals und erntete für ihr Können viel Beifall.

Bevor wir danach zum Umzug nach Schlossberg fuhren, gab es einen längeren Zwischenstopp am “Gentnerparkplatz” und die Gelgenheit etwas Warmes zu essen oder einen Kaffee zu trinken. Fotos hierzu gibt´s auf der Fanfarenzug-Homepage www.fanfarenzug.baerenfanger.de

Rosenmontagstour FZ