Jury war sich einig – Neunheim holt den Sieg

Zum zweiten Mal durften wir am Samstag, 16. März 2019 sechs teilnehmende Gruppierungen zum Showtanz-Contest in der Festhalle willkommen heißen. Nur drei durften aufs Treppchen, weshalb alle Teilnehmer in Ihren bunten Kostümen, Showtänze auf höchstem Niveau präsentierten. Zunftmeister Bastian Schenk führte durch das sehr abwechslungsreiche Programm.

Eröffnet wurde der Abend durch unsere Lokalmatadoren „B-XPlosion“, welche außer Konkurrenz auftraten. Unter dem Motto „Under the Sea“ verabschiedete unsere Showtanz- Gruppe ihre Trainerinnen Sybille Ladenburger, Carolin Wild und Anja Stickel.

Danach ging es für die siebenköpfige Jury, bestehend aus je einem Vertreter der teilnehmenden Vereine, an die Bewertung der einzelnen Showtänze. In insgesamt sechs Kategorien galt es Punkte zu sammeln: Umsetzung des Mottos, Choreografie, Kulisse und Kostüme, Ausstrahlung, Technik und Bonuseinlagen.

Die „Prinzengarde“ der Burgnarren Schloßberg präsentierte den Zuschauern und Jury-Mitgliedern einen Showtanz unter dem Motto „Cowboy und Indianer“. „Geld regiert die Welt“, dies bewiesen die „Black Divas“ der Bettelsacknarren Lauchheim mit ihrem präzisen und schnellen Bewegungsabläufen. Mystisch wurde es dann mit den „Black Ravens“ des CV Grabbenhausen unter dem Motto „Die Kraft des Waldes“, woraufhin die Formation „No Limits“ des RCV Reichenbach mit ihrer aufwändigen Kulisse die Zuschauer in die Welt von „Alice im Wunderland“ begleitete.

Vorjahressieger „Dance Nation“ der Narrenzunft Oberkochen rockte die Bühne mit ihrem diesjährigen Showtanz zum Thema „We will Rock you“. Und in die Welt des Zirkus lud der VfL Neunheim mit seiner Showtanzgruppe „CUT“ unter dem Motto „The Greatest Showman“ ein und erntete hiermit den größten Applaus des Abends. Gegen 22:30 Uhr betraten dann die Zunftmeister Bastian Schenk, Ingo Winter, Patrick Nemitz und Heike Kaiser die Bühne der Festhalle und kührten die glücklichen Sieger. „Die Jury war sich deutlich einig“ so Zunftmeister Bastian Schenk erfreut. Platz vier teilten sich die „Prinzengarde“ der Burgnarren Schloßberg, die „Black Divas“ der Bettelsacknarren Lauchheim und die „No Limits“ des RCV Reichenbach. Platz drei holte sich Titelverteidiger „Dance Nation“ der Narrenzunft Oberkochen. Nur knapp dahinter folgten die „Black Ravens“ vom CV Grabbenhausen auf dem zweiten Platz. Ein Jubelschrei ging durch die Halle. Mit ihrem äußerst präzisen und spektakulären Showtanz, gewinnt „CUT“ vom VfL Neunheim verdient die zweite Auflage des Showtanz-Contest.

Der Webmaster sagt “ Ade“ und Dankeschön

Nach meiner 11-jährigen Tätigkeit als Webmaster möchte ich mich hiermit verabschieden und mich bei den treuen Besuchern dieser Homepage ganz herzlich bedanken. Leider war es mir nicht immer möglich die Seite auf den neuesten Stand zu bringen, da ich zum Teil die Informationen oder dazugehörige Fotos nicht erhalten habe.

In Kürze wird er neue Webmaster „Daniel Mock“ diese Seite weiterführen und euch mit Informationen und schönen Berichten versorgen.

Eure

Evi Heldenmaier



Saisonabschluss

Erster Treffpunkt an diesem Morgen war die VR-Bank Unterkochen, die vom Fanfarenzug mit musikalischen Klängen „gestürmt“ wurde , danach brachte uns der Bus zu unserem letzten Umzug, nach Schwäbisch Gmünd.

Obwohl das Wetter nicht vielversprechend aussah und wir am Ende der Veranstaltung nass geworden waren, hatten wir jede Menge Spaß bei einem langen aber kurzweiligen Umzug.

Für das gemeinsame Abendessen hatten sich unsre Zunftis in diesem Jahr etwas ganz Besonders ausgedacht. In der Festhalle in Unterkochen hatte der Partyservice „Patzer“ aus Ebnat ein reichhaltiges, leckeres Buffet aufgebaut, an dem man sich mehr als sattessen konnte. Auch Freude und Familien waren hier herzlich willkommen.

Zum guten Schluss bedankte sich das Zunftmeisterteam für die schöne Saison und die harmonische Zusammenarbeit.

Rosenmontag

Am Rosenmontag startete der Bus bereits um 9.30 Uhr in Richtung Aalen. Wie auch in den Jahren zuvor, war das erste Ziel die „Werkstätte an der Hochbrücke“ wo wir von einer kleinen Abordnung bereits sehnsüchtig erwartet wurden. Angeführt von den Klängen des Fanfarenzuges marschierten wir in den großen Saal, in dem sich bereits viele verkleidete Mitarbeiter versammelt hatten. Es wurde getanzt, geklatscht und gesungen – die Stimmung war einfach super! – und unser Narrenruft ist mittlerweile auch allen bekannt.
Nach einigen Musikstücken und einer kleinen Polonaise verabschiedeten wir uns und besuchten das angrenzende Seniorenheim.

Für manche NZU´ler bot sich hier überraschend die Möglichkeit für ein kleines „Schwätzchen“ mit bekannten Bewohnern, die man lange nicht mehr gesehen hatte. Großes Lob gab es auch für die Kostüme unserer Gardemädchen, die hier immer gern gesehen sind.
An dieser Stelle auch noch einmal „Dankeschön“ an Heimleiter Christoph Rholik für die wunderbare Verpflegung, die wir hier bekamen.

Danach brachte uns der Bus noch zum Seniorenheim „St. Elisabeth“ welches man am südöstlichen Rand von Aalen, umgeben von einer herrlichen Landschaft, findet.
Auch hier ernteten wir viel Beifall von den Bewohnern und wurden mit vielerlei Köstlichkeiten verwöhnt. Herzlichen Dank an die „Hausleiterin“ Christine Baum.

Unsere Mittagspause verbrachten wir wieder auf dem „Westside-Parkplatz“ – danach fuhr uns Sven, unser Busfahrer sicher nach Pfahlheim zum großen Umzug.

Unsere Startnummer lag ziemlich weit im hinteren Bereich, so blieb viel Zeit sich die anderen Gruppen und Wagen auch einmal in Ruhe anzusehen. Anschließend lud ein grandioses Kuchenbuffet in der Spothalle zum Verweilen ein, bevor wir gegen Abend wieder die Heimreise antraten.

Doch Schluss war hier noch lange nicht – der nächste Auftritt folgte in Hofherrnweiler für den Fanfarenzug und den Showtanz. Für diejenigen, die danach immer noch fit waren und nicht nach Hause wollten, blieb dann noch das Verweilen in der schummrigen Bar des TSG.

Fotos hierzu in Kürze….hoffe ich jedenfalls 🙂


Rathaussturm in Unterkochen

Bei wunderschönem Frühlingswetter konnten wir die Rathäuser in Aalen und Unterkochen erfolgreich einnehmen.

Nach dem Turbo Thilo in turbulenter Geschwindigkeit an den Pranger gestellt und abgeurteilt wurde zogen wir mit unseren Freunden aus Aalen in Richtung Rathaus in Unterkochen. Angeführt von den Kanonieren der NZU und er AFZ und dem Fanfarenzug, stürmten wir erfolgreich den „Stammsitz“ der Unterkochener Regierung. Ortvorsteherin Heidi Matzik und ihre Kollegin Kerstin Renner wurden dem Unterkochener Volk vorgeführt und dem Richter Zunftmeister Bastian Schenk überstellt. Die Anklage übernahm Zunftmeister Patrick Nemitz.

Im Rathaus hier in Onderkochado
wird´s ganz Johr a Supp verbrocha
dia jedes rechte Narraherz
in tiefe Trauer nur versetz
Nun war´s genug, heit semmr komma
und hend des Rathaus eingenomma.

Dr Turbo Thilo,  Olas Sklavatreiber
Olas reschtliche  Rothaus Menner ond Weiber
D‘ Matzik´s Heidi und au ihr Vizin
D’r Renners Kerschdin, ihre greschte Komplizin,
send abgesetzt für´d nächste Tagab diesem Gumpadonnerstag.
Dia müssad nun, damits au paßt
für´d Narra macha´d Dienerschaft.
Vom Gumpendonnerstag
nun andas Narrarecht gilt jetzt als Bann

für alle hier in Onderkocha

und was des hoißt, sei hier nun gsprocha.
„Was Obrig war, das sei nun klein,
der Kleinste soll der Größte sein.
Damit die Wahrheit wird gesagt
werad älle Beamte eingesperrt und angeklagt.
Ein jeglicher an diesem Ortsei frei und närrisch nun in einem fort.
Und jeder der noch knurrt und bruddelt
der wird im Rathauskeller eingebuddelt.
Doch nun wird´s ernst, dr Richter kommt,spricht Narrenrecht, so wies euch frommt.
Hört – Hört

Das hochwohllöbliche Gericht der Narren mit Sitz allhier gibt allen heuterschienenen freien Bürgern Unterkochens bekannt:

Der hohen Gerichtsbarkeit wurden am heutigen Tage, dem schmotzigen Donnerstag anno domini 2019, nach schwerem Kampf und Verfolgung, folgende Missetäter wegen ihrer schweren Vergehen den Bürgern von Unterkochen und dem Narrengericht zur Aburteilung überstellt:

es handelt sich speziell um

–    d’r  Turbo Thilo, Olas Oberguru ond Sklavatreiber

  • der hier ansässigen Gemeinde-Oberen Heidi Matzik, 
  • der neuen Bezirksamts-Chefin Kerstin Renner
  • sowie alle Bedienstete und Orts-Senatora der schönen Gemeinde
  • Onderkocha

Der Erstgenannte, d‘r Rentschler ond Sklavatreiber, ihr habt’s gehört,
wurde bereits in Ola verhaftet und verhört.
Wieder wurd‘ er am Gombadonnerschtag
Von d’r NZU on d’r AFZ vorgeführt und angeklagt
Noch zähem Kampf in Olas Stadt
Wurde er schließlich mit Schimpf und Schand dort hinausgejagt

Traurig aber wahr !
Seit 2004 steh‘n wir jetzt da
Des isch, ma kaas net glauba ond net begreifa
16nte Mol wo mir dia mussdad ergreifa
16 Johr hen se versucht, ellas kloi zu reda
Ond hen ons, woiß d’r Deifel was, für Versprechonga geba
„Ja des war doch net schlemm, dia Verfehlonga ganz nichtig
Elles pipifax ond was ihr ons vorwerfad war eh net richtig“
Ond trotzdem missat miar Narra von Kocha
Dene jedes Johr vorwerfa, ihr oigenes Süpple zu kocha.
Dia eltre von ons, dia erennrat sich dra
D’s Rothaus wurd regiert vom Individuum Ma
Zwoi Herr Maier, Herr Mahringer, Herr Perzi, des warat no Zeida
Frau Matzig, Frau Funk ond Frau Renner, jetzt missad mir leida 
Wo send mir nakomma en ell dene Johr
Do schdellad sich bei mir meine viele Hoor


Als onsre Orstvosteherin vom Roda Karle des Amt ibernahm
War die Weibervorherrschaft im Rothaus ihr perfider Plan


Nur d’r Hertsfeld Hubbe war do no em Weg
Der wuard dann kurzerhand en d‘r Ruhestand verlegt 
Dann war’s soweit, sie hot’s nun geschafft
Em Rothaus send nur noch Weiber an d’r Macht.
Für dean entsetzlicha Plan fies ond gemein
Stecken wir dich in den Kerker rein


Jetzt konzentrira mir ons auf dia Neie, auf dia Frau Renner,
mit Vornama Kerschdin, ja gots no schlemmer ?
Wissad ihr wo dia vorher war ?
En Waldhausa ond Ebnat, na, elles klar ?
Ma schwätzt zwar fast wie wir – auf em Hertsfeld droba
Doch isch onser Dialekt intellektuel noch leicht angehoba
Wenigschtnes von d’r Sproch her, misst es jetzt passa,
om sie auf ons Kochener loszulassa

Noch 5 Sekundo hot jeder es grafft
Dass ihr Schproch net zu onserm Schwäbisch passt.
Sie isch koi Schwäbin isch des net schlimm
So geht au onsre letschde Hoffnong dahin
Man sagt, sie verstände schwäbisch aber sie kann’s net reda
Des roicht fai net aus om hier zu überleba

Auf em Hertsfeld do hot se 7 Ortsvorsteher verschlissa
Hot 7 Menner en a diafes seelisches Loch nei g’rissa
Drom elle Menner, seid wachsam zu jeder Zeit
Schonscht hen dia Weiber ganz Onderkocha von elle Menner befreit
Für euren Plan – Fraua do, Menner weg –
werret ihr 5 Tag en d’r Kerker g’steckt.

Wer vor einiger Zeit den Treppaabgang von d‘r Kellerstoig zur Otto Hahn Stroß wollt benutza,
der rieb sich seine Auga oder begann, sei Brill zu butza
Da stand auf ganzer Treppa-broide
Aus Blech, a wahres Prachtgebäude

Mir Narra kennat des guat ond schätzad des au
Net obedingt d’r Ma, dafir aber d‘Frau
Wenns Bläsle drückt bei onsre liabe Weiber
Loßt sichs beim Faschengs-Omzug – ohne so a Haisle  -gar net feira
Dixy-Klo isch des wichtigschte Utensil bei weibliche Blosa
Aber doch net auf ner Trepp sondern auf Omzugsstrosa

Wer‘s nag’stellt hot, des kann m‘r net saga
Die Entfernung des Klos wurde Frau Renner ibertraga
Ihre 1. Herkulesaufgabe, ihr 1. Mammutprojekt
Chefsache pur, sie hot elles gecheckt
Der des g’meldad hot, des war wohl a Schwob
Der hot wahrscheinlich en seiner Ausschproch deftig ond grob
Zu ihr g’sagt, „do stott a Scheishaus am falscha Ort
Guggads donoch ond schaffet ses fort“


Als „Nicht Schwabe“ braucht ma dann lange Zeit
Um zu rescherschiera was mit nem Scheißhaus isch gemeint 
So stand des Örtchen viele Wochen auf d’r Trepp
Ond für dia Verzögerung wird sie ens Verließ gesteckt.
Do wird se no lerna zu begreifa
Nur wenn ma schwäbisch schwätz, ka ma bei ons was reißa

Onser Heidi, sie isch ja beliebt en onserm Ort,
ond wenn’s zom Rothaus morgens got
no nemmt se net’s Auto, sie got zu Fuaß
ond dann passiert, was passiera muaß
sie pressiert, rennt Kellerstoig na, will d’Trepp rechter Hand,
ihr erinnert euch, wo’s Dixy Klo wochenlang stand

als Abkirzung iber Otto Hahn Stroß flitza
no hert se „ja Frau Ortsvorsteherin – au scho auf – was den se so hetza?“
Dia Frog als solches zeigt ons ganz klar
Das do koi Ma sondern a Frau auf Achse war
Des muaß a alte Kochermere g’wesa sei
Denn dia Phras „au scho auf“ fellt bloss so oinra ei

Des bremst den Elan onsrer Ortsvorsteherin
Denn sie ziehts – angeblich schnell – en ihr Büro hin
Do gibt‘s Arbeit ja zuhauf
Die Info gibt se jedafalls raus
Ond wenn ma dreißg Minute später guckt
No denkt ma – ha i glaub i werd verruckt
Do standat die boide no emmer zamma
Ond den hoierlessa, scherza ond au jammra

Ond endlich en d‘r Dorfmitte angekomma
Hot se a Mennerg‘sellschaft en d’Zang nei g’nomma
Au hier Bla Bla von vorna nach henda
So duad wertvolle Zeit ganz schnell verrena.

Sage ond schreibe 1 Stunde später traf se ei
Do ging se erscht in ihr Biro nei
Wenn d’Arbet ruft gibt’s koi Pardon
Ma muass, oms Ziel pünktlich zu ereicha, elles do

Des hoißt Schluß mit walken ens Büro
Nemms Auto, dann hosch dei liaba Ruh
Es gibt gnuag Zeit driber nochzu senira
Drom werret mir dir 5 Dag Kerker spendira

Die Angeklagten, d’Matziks Heidi  und die Renners Kerstin werden zu folgender Strafe verdonnert:

Kerstin Renner, so wird’s inteprediert,
hätte sich hier eingelebt und sei voll integriert  
Frauenpower hätt’s gegeben am Nachmittag der Senioren
Und was hatten am Schluß unsre armen Senioren ? einen Satz heiße Ohren
Da wurde was gesungen – lustig auf schwäbisch versteht sich
Doch Frau Renner bekam den Text auf schriftdeutsch – wie schäbich !  
Das war wohl ein Rap wie zuvor noch niemals erklungen
Wenn Lieder gleichzeitig mit 2 verschiedenen Dialekten gesungen

Jetzt hat sie 5 Tage Zeit, mehr über unser Schwäbisch zu erfahren
Nachdem sie in den Kerker eingefahren
So wird sie dann in der Lage sein beim nächsten Rathaussturm
Vors Mikro zu treten um ihre Verteidigung selbst kundzutun.

Im schönsten Unterkochener Dialekt – das ist wohl klar
Viel Spaß im Kerker und dann bis zum nächsten Jahr
Bei Heidi Matzik ist es nicht leicht
Etwas zu finden was als Buße reicht
Sie läuft gern, sie schwätzt gern, sie schafft gern und sie geht gern wohin
Welche Buße macht da noch einen Sinn
Man findet – fast – kein Haar in der Suppe
Bei ihr und bei der Rathaustruppe
Geht’s um ihr Amt, dann läßt sich‘s nicht maulen
Anklagethemen zu Heidi, das läßt einen erschaudern
Rein karnevalistisch kann man nur sagen
mit ihrem Vorgänger hatten wir einfachere Tage
So verdonnern wir sie, dass sie in den nächsten Stunden
den Besuchern im Sitzungssaal spendiert einige Runden
Und immer wieder soll von ihr erschallen,
Bärafanger, Bärafanger, hoi, hoi, hoi.

So ist das Urteil heute und hier gesprochen
Vom obersten Richter in Unterkochen.
Das Narrengericht hat nun gesprocha,
für euch ihr Leut von Onderkocha.
Das Urteil wird sofort vollstreckt
damit sich koinr von dene versteckt.
Laßt uns nun fröhlich Fastnacht feiern
zusamma lacha und fröhlich sein.
So sei es nun, si isch´s nun gesproche
von de Bärafanger von Onderkocha.
Laßt unsre Schlachtruf nun erschalla
vom Rathaus soll es wiederhalla

Bärafanger, Bärafanger, hoi, hoi, hoi

Anmerkung: Dies wäre der letzte Rathaussturm für Sitzungspräsident Hartmut Heldenmaier in seiner Eigenschaft als „Richter“ gewesen. Leider erkrankte er kurz zuvor. Für den Text sei ihm hier herzlich gedankt.



Hemedlodderumzug 2019

Nach alter Tradition zog auch in diesem Jahr Zunftmeister Patrick Nemitz im Gewand des legendären Narrenmüllers mit den Kindern durch die Straßen von Unterkochen. Mit ihrem Schlachtruf: „Horig, horig, horig ist die Katz“ stürmten sie die Geschäfte und ernteten „fette Beute“. Ein herzliches Dankeschön an die teilnehmenden Unternehmen in Unterkochen


Fastnachtsumzug

72 Gruppen konnte man am 17. Februar, bei frühlingshaften Temperaturen, in Unterkochen beim Fastnachtsumzug bestaunen.

Bereits kurz nach dem Zunftmeisterempfang war der Platz vor der Sporthalle mit zahlreichen Umzugsteilnehmern gefüllt, so dass ein „Durchkommen“ kaum mehr möglich war. Die aktiven Mitglieder der NZU hatten alle Hände von zu tun um die Getränke – und Grillhütten vor der Halle und an der Umzugsstrecke ausreichend mit Nachschub zu versorgen.

Der Startschuss für den Gaudiwurm der Superlative fiel pünktlich um 13.31 Uhr und die erste Gruppe – die Kanoniere der NZU – zogen mir ihrem schweren Geschütz voraus.

weitere Fotos in Kürze

Zunftmeisterempfang

Zum diesjährigen Zunftmeisterempfang hatten sich über hundert Teilnehmer angemeldet. Schirmherrin und Ortsvorsteherin Heidi Matzik begrüßte in ihrer Ansprache die Vertreter der verschiedenen Zünfte und übergab anschließend das Zepter dem Zunftmeisterteam : Heike Kaiser, Patrick Nemitz, Bastian Schenk und Ingo Winter. Für ein deftiges Frühstück sorgten unsere Mädels der „Blauen Garde“ die wie immer professionell unsere Gäste versorgten.

Prunksitzung 2019

Über 500 Gäste konnten in diesem Jahr das Mega-Programm unserer Punksitzung genießen. Nachdem bereits im Vorverkauf 95 % der Eintrittskarten verkauft waren, mussten in diesem Jahr zusätzliche Plätze geschaffen werden.

Nach dem Einmarsch der Aktiven und einer kurzen Ansprache von Zunftmeister Bastian Schenk wurde Ortsvorsteherin Heidi Matzik auf die Bühne geleitet. Ihre Vision vom modernen Unterkochen, das auch der Mittelpunkt von Aalen sein werde, löste wahre Begeisterungsstürme aus.

Sitzungspräsident Hartmut Heldenmaier übernahm zum letzten Mal das Zepter und kündigte den ersten Programmpunkt an.

Zu einem „Dance Medley“ begannen die „Roten Flitzer“ Kiara Kraus, Zoe Gerhardt, Anna Schenk, Zoe Winter, Julia Wesiak, Lina Greiner, Lana Lößnitz, Jessica Balle und Amayah Varol über die Bühne zu wirbeln. Trainiert wurde die Gruppe von Saskia Murr – betreut von Sabrina Kraus und Janina Lübsen.

Als Fridale von Bronnweiler hielt Friedel Kehrer anschließend ihren Einzug mit einem herzlichen „Griaß Gott“. Witzig berichtete sie nicht nur über die Stuttgarter Szene und die hiesige Kommunalpolitik – mit Gitarrenbegleitung gab sie „Schwäbisches Liedgut“ zum Besten.

Die Goldies von den Sportakrobaten Röhlingen zeigten hervorragende Akrobatik und Tanz in Verbindung mit viel mystischer Fantasie unter der Regie der Trainerin Tina Kern.

Es folgte unser Tanzmariechen Hanna Schäffauer mit ihrem grandiosen Auftritt zu einem „Backstreet Boys Medley“, der an diesem Abend zu den absoluten Highlights zählte. Ein großes Kompliment an die Trainerinnen Jessica Lakey und Anja Bolsinger.

Als 5. Programmpunkt durften wir Walter Hausmann von den Oberkochener Schlaggawäscher mit einer Bütt begrüßen. Als Tierflüsterer von der Wilhelma hatte er so allerhand aus seinem Arbeitsalltag zu erzählen.

Nach einer kurzen Tanzpause brachten Claudia Gockner, Renate Lautscham, Kay Schlude Minich und Franz
 Josef Gockner den neuesten Klatsch und Tratsch brühwarm auf den Tisch.

Danach bezauberte Tanzmariechen Anna Schenk das Publikum. Zu einem Tanz Medley wirbelte sie gekonnt über die Bühne und tanzte sich in die Herzen der Zuschauer. Vielen Dank an die Trainerinnen Jessica Dietterle und Daniela Wiedmann.

Die Maskengruppe der Burgnarren Schloßberg – Flochberg  entführte die Zuschauer in eine geheimnisvolle Welt. Mit ihrem hervorragenden Maskentanz, gespickt mit viel Akrobatik, einstudiert von den Trainern Vanessa Stahl und Paskal Rüdell,  ernteten sie viel Applaus.

Dann folgte unsere Teddy Garde, die zur Musik von „Tanz der Vampire“ einen Gardetanz der Superlative darboten. Es tanzten: Nele Söllner, Amilie Blum, Moon Matscheko, Lara Maier,  Sophie Bihlmeyer, Cora Stieglitz, Fabienne Balle, Anna Knaus, Nele Schieferdecker und Pia Greiner. Trainiert wurde die Gruppe von Janina Lübsen, Lisa Volk und Corinna Burger, betreut von 
Petra Balle und Steffi Schäfauer.

Mit dem Auftritt der Showtanzgruppe B-Xplosion hatte eine lange Reise ihr letztes Ziel erreicht. Mit ihrer Show „Unter Wasser“ verabschiedeten sich die Trainerinnen Sybille Ladenburger, Carolin Wild und Anja Stickel nach 6 Jahren bunter, interessanter und witziger Darbietung gezeichnet mit sehr anspruchsvollem Tänzen und akrobatischen Einlagen.

Es tanzten: Anja Bolsinger, Juliane Flath, Georg Engelmann, Daniela Wiedmann,
Celine Hirsch, Nadine Nemitz, Saskia Murr, Andi Flath, Sybille
Ladenburger, Carolin Wild, Daniel Mock, Jessica Dietterle, 
Steffie Schäfauer, Isabell Springer, Manuela Neher, Killian Heppl,
Janina Lübsen, Anja Stickel, Gisela Weiland, Bodo, Manfred Breuer,
Max Bolsinger, Timo Stitz
Rudi Trittler, Paul Lietzenmaier und Matthias Weiland.
Julia Weidner konnte leider verletzungsbedingt nicht dabei sein.

Nach der zweiten Tanzpause heizte die Napo Band aus Ellwangen die Stimmung im Saal ordentlich auf. Natürlich durfte der Kultsong „Schmiedstroß“ nicht fehlen, bei dem ordentlich mitgesungen wurde. Die Leitung der Band hatte Christian Lechner.

Aus Fachsenfeld konnten wir in diesem Jahr die Schlosshexen begrüßen. Nach einem spektakulären Einzug zeigten sie einen flotten Showtanz, der von Steffi Köble und Kristina Stelzer einstudiert worden war. Mit von der Partie waren auch die Junghexen, bestehend aus neun Mädchen, im Alter von 12 bis 17 Jahren, die einen eigenen Tanz ( ohne Trainer ) eingeübt hatten.

Es folgte unser Männerballett mit ihrer Präsentation „Das NZU Mega 
Talent“. Hier konnte man die Tänzer Dennis Herzberger, Florian
Buberl, Bastian Schenk, Jan Kuhl, Gerd Abele, Daniel Mock, Max
Bolsinger, Bodo, Patrick Nemitz, Ingo Winter, Timo Stitz
Georg Engelmann, Alexander Werner, Christian Friedel und
Kilian Heppl  bewundern.  Jürgen Arnold war leider erkrankt. Trainiert wurde die Gruppe von Heike Kaiser und Maren Schenk – betreut von Lisa Volk und Beate Arnold

Der Fanfarenzug, unter der Leitung der zweiten Zugführerin Julia Jakobi, spielte zu Beginn die klassischen Stücke: „Schwarzer Musketier“ , „Auernhofener“ und „Swing Low“, danach noch einen fetzigen „Tequilla“ . Als Zugabe wurde – traditionell – wieder einmal der „Samba“ gewünscht. Die technische Leitung des Zuges hatte Jürgen Steckbauer.

Mit einem weiteren Highlight, dem Auftritt der „Blauen Garde“, neigte sich das Programm dem Ende. Zu einem „Schlager-Medley“ tanzten Jasmin Funk, Magdalena Uhl, Sophie Mögginger, Verena Rathgeb, Mia Schenk, Hanna Schäffauer, Maren Arnold, Jessica Dietterle, Anja Bolsinger, Daniela Wiedmann, Sara Morgado, Selina Donderer, Emelie Dobler und Saskia Murr graziös und professionell. Krankheitsbedingt konnten Lee-Ann Schurr und Kerstin Sauerborn nicht mittanzen. Trainiert wurde die „Blaue Garde“ von Jessica Dietterle und Juliane Flath, die Betreuerinnen waren Anja Bolsinger, Nina Buberl und Stefanie Schäfauer.

Nach dem offiziellen Programmende verabschiedete sich Sitzungspräsident Hartmut Heldenmaier nach insgesamt 15 Jahren Moderation von den Gästen und dankte allen Aktiven, der Vorstandschaft und dem Publikum für die schöne Zeit und für die hervorragende Zusammenarbeit. Sein spezieller Dank galt seiner Zeremonienmeisterin Irma Schäfauer, die für ihn der wichtigste Partner bei Prunksitzungen war.

.Anschließend verließ er mit einem eigenen Ausmarsch, quer durch die Sporthalle, die NZU-Bühne.

Nachdem das Zunftmeisterteam den offiziellen Teil des Abends beendet und sich bei den Zuschauern verabschiedet hatte, konnte man zu den Klängen der Band „Voyage“ das Tanzbein schwingen oder sich an der gemütlichen Bar vergnügen.

Narrenmesse

Am Sonntag, 10.02.2019 versammelten sich viele Aktiven der Bärenfanger bereits um 09:30 Uhr auf dem Marktplatz Unterkochen. Gemeinsam erklammen sie den Kirchberg zur Marienwallfahrtkirche um dort die Narrenmesse abzuhalten. Stimmungsvoll spielte der Fanfarenzug der Bärenfanger die Narrenschar in die Kirche. Gestaltet wurde die Messe von Petra Balle, dem dorfmerkinger Chor „Exodus“ und Pfarrer Hermann Knoblauch. Dieser predigte in Reimform und verwies auf die langjährige Tradition der Narrenmesse in Unterkochen. Abschließend sang der Chor Exodus „Heaven is a wonderful Place“, worauf die Gläubigen fröhlich klatschend mit einstimmten, danach führte der Fanfarenzug unter Leitung von Sabine Bolsinger das Narrenheer wieder aus der Kirche.

Bericht und Fotos – Daniel Mock